Dienstag, 07. September 2010, 17:21 Uhr

Paris Hilton und die Koks-Handtasche: Bevorzugte Behandlung?

Los Angeles. Als Society-Göre Paris Hilton (29), die wegen Drogenbesitzes (Kokain) kurz ins Gefängnis von Las Vegas musste, wurde ihr Verfahren so schnell durchgeführt, dass sie nur für kurze Zeit rein und rechtzeitig wieder raus kam.

Ihr Aufenthalt im Clark County Detention Center (Untersuchungshaftanstalt) war definitiv um einiges kürzer, als wenn ein anderer die gleiche Straftat begangen hätte.

War sie wegen ihrer Berühmtheit anders als die anderen Häftlinge behandelt worden? Einiges spricht dafür.

Der Chef der Untersuchungshaftanstalt namens Jim Dixon sagte gegenüber dem ‘ Review-Journal’: “Ja, sie wurde anders behandelt , sodass ich keine Störung der Abläufe im Gefängnis habe.”

Vermutlich wollte er verhindern, dass ständig schaulustige Insassen gucken kommen. Doch Gott sei Dank hatte Mister Dixon genügend Beamte, die die Häftlinge von ihr weghalten.

Nach ihrer Verhaftung am 27. August – als Koks in einer Handtasche Hiltons gefunden wurde – wurde ihr Verfahren beschleunigt, um sie in schnell in einer separaten Gefängniszelle unterzukriegen und sie schnellstmöglich auch wieder zu entlassen. Somit konnte keiner an sie herankommen. Es diente zur Sicherheit aller und war ebenfalls fair, heißt es dazu.

Bei ihrem Gastspiel im Knast durfte die Hotelerbin sämtliche Räume des Gefängnisses kennenlernen. Unter anderem musste sie auch mal in die Isolation, Ausnüchterungszelle, ja sogar in einem Büro eines Beamten kam die 29-Jährige.

Die Party-Mieze wurde schließlich freigelassen, weil es  offenbar keine Haftbefehle gegen sie gab. Auch bevor der Fall in Las Vegas passierte, wurde das Blondchen wegen Drogenbesitzes nicht inhaftiert, obwohl sie bereits im Juli mit Drogen erwischt wurde. Das aber soll zur Fußball WM in Südafrika ein Versehen gewesen sein.

Am 27. Oktober muss sich Paris wegen des Vorfalls vor Gericht verantworten.