Freitag, 10. September 2010, 16:59 Uhr

Promiblättchen ärgert Heidi Klum mit Foto ihrer Tochter

Berlin. Das hat sich bei den großen Magazinen in Deutschland in den letzten Jahren lange keiner mehr getraut und es riecht verdammt nach Ärger: Mit der Titelstory über Heidi Klums Tochter Leni versucht das Promiblättchen ‚Chatter’ offenbar, dringend benötigte Leser zu generieren. Das Blatt titelt in seiner aktuellen Ausgabe: “Neuer Wirbel um ihre Tochter! Wer ist wirklich der Vater der kleinen Leni?” und spekuliert wild über den
Erzeuger von Heidi Klums ältester Tochter.

Damit aber nicht genug – vom Titelblatt lächeln unsere Heidi – und die kleine Leni! Ein möglicherweise sehr teurer Fehler für das Blatt, denn die
Veröffentlichung von Fotos von Heidi Klums Kindern wurde definitiv nicht gestattet  oder erlaubt und es ist in der Branche hinlänglich bekannt, dass das Topmodel zu Recht nicht zimperlich mit derartigen Verstößen umgeht.

Gerade bei den großen Medienmachern dürfte bekannt sein, dass es Prominente nicht hinnehmen müssen, dass deren Kinder auf Grund des Schutzes ihrer Persönlichkeitsrechte nicht öffentlich zur Schau gestellt werden. Zumindest müssen sie unkenntlich gemacht werden, wie wir es beim Titelbild der aktuellen Chatter-Heftes nachträglich getan haben. Dazu gibt es bekannte, einschlägige Referenz-Urteile.

Auf Anfrage äußerte sich Heidi Klums Anwalt, Prof. Dr. Ralf Höcker gegenüber klatsch-tratsch.de zur Veröffentlichung des Fotos : “Weiterhin ist es nicht erlaubt, die Kinder meiner Mandantin Heidi Klum in erkennbarer Weise abzubilden. Wir werden weiterhin gegen jede Verletzung ihres Rechts am eigenen Bild vorgehen.“