Mittwoch, 15. September 2010, 8:45 Uhr

George Michael bricht in Zelle heulend zusammen

London. Poplegende George Michael ist nach dem Urteil im Prozess wegen Fahrens unter Drogeneinfluss fix und fertig. Der Ex-Wham-Sänger wurde gestern Nachmittag zu acht Wochen Gefängnis verdonnert. Aber nicht nur sein Lebensgefährte Kenny Goss ist in Tränen aufgelöst, auch der 48-jährige Delinquent selber.

In einer Zelle des Gerichts soll Michael zusammengebrochen sein, habe geheult wie ein Schlosshund. Mitinsasse Richard Hayes, der wegen eines Verkehrsvergehens  in der Zelle  im Zellenblock A des Londoner Pentonville-Gefängnisses saß, sagte dazu der ‘Sun’: “Er wusste nicht, was er tun sollte. Er war total verstört. Er schluchzte wiederholt ‘Ich kann nicht glauben, dass mir das passiert.’ Er hat sich die Augen ausgeweint, er hat geschluchzt. Er war wie ein kleiner Junge.”

Es wird aber davon ausgegangen, dass der Popstar nur vier Wochen seiner Strafe absitzen muß. Der Richter hatte zuvor anerkennend festgestellt, dass Michael sich in eine Reha begeben wird. Hätte es kein Schuldeingeständnis gegeben, wäre der Sänger zu einer längeren Haftzeit verdonnert worden.