Mittwoch, 15. September 2010, 10:30 Uhr

Moritz Bleibtreu: "Mein erstes Mal war grauenhaft, ganz schlimm"

Berlin. Schauspieler Moritz Bleibtreu (39) hat keine gute Erinnerung an den ersten Sex. “Mein erstes Mal war grauenhaft, ganz schlimm. Ich war jung, dreizehneinhalb. Aber es gab einen gewissen Grunddruck”, verrät er im Interview mit dem Magazin “in”. Schließlich war es dann so weit:  “Ich war also echt betrunken und die betreffende Dame um einiges älter als ich. Sie hat mich nach allen Regeln der Kunst verführt –  ich war nicht mehr Herr meines Körpers. Im Anschluss dachte ich: ,Wenn’s immer so ist, hast du bislang nichts verpasst.'”

Dem gebürtigen Münchner fehlte es in Jugendjahren auch am nötigen Selbstbewusstsein. Er gibt zu: “Vor allem als Kind und als  Jugendlicher war ich ein sehr unsicherer Mensch. Es gab auch nichts,  auf das ich stolz sein konnte.” Heute ist Sohn David der ganze Stolz des Wahl-Hamburgers. Er sagt: “Würde ich mein Leben für das eines anderen Menschen eintauschen? Für das meines Sohnes – ohne Zögern.”

Den Tod seiner Mutter hat der Kino-Star immer noch nicht überwunden. “Die vergangenen zwei, drei Jahre waren eine sehr kräftezehrende Zeit für mich. Obwohl ich wusste, dass es kein gutes Ende nehmen kann, hat mich ihr Tod dann fürchterlich getroffen”, erinnert er sich. Über sein eigenes Ableben will der 39-Jährige nicht nachdenken. “Ich weiß, dass mein Hintern irgendwann in die Grube  fahren wird. Also warum sollte ich mir dazu Gedanken machen”, sagt Bleibtreu.