Freitag, 17. September 2010, 17:21 Uhr

Jetzt kommt Nikki Yanofsky mit ihrem ersten Studioalbum

Berlin. Süße 16 Jahre ist Nikki Yanofsky erst alt. Aber von alten “Musikbiz – Füchsen” wie Quincy Jones und Tony Bennett wird die grazile Kanadierin schon als eines der ganz großen Talente des zeitgenössischen Jazzgesangs gefeiert. “Sie muss vom Himmel herabgestiegen sein”, meint Quincy, verblüfft von ihrer gesanglichen Frühreife. “Sie hat definitiv schon einmal gelebt…” Und wenn man Tony Bennett Glauben schenken will, dann ist sie die Wiedergeburt von Judy Garland. Zumindest hält sie der Crooner für die “Begabteste Sängerin, die ich seit Judy Garland gehört habe”.

Mittlerweile stand die unbefangene Senkrechtstarterin schon mit Größen wie Herbie Hancock, Michael Bublé, will.i.am (von den Black Eyed Peas), Ex-Fugee Wyclef Jean, Céline Dion und Liza Minelli im Aufnahmestudio oder auf der Bühne.

Ihr erstes Album – ein eigener, live aufgenommener Ella-Fitzgerald-Tribute namens “Ella… Of Thee I Swing” – kam 2008 lediglich in Kanada und Japan heraus und brachte der Debütantin gleich zwei Juno-Award-Nominierungen in den Kategorien “New Artist of the Year” und “Vocal Jazz Album of the Year” ein.

Dabei gelingt es der jungen Sängerin auf erstaunlich Weise zeitlos und zugleich sehr zeitgenössisch zu klingen. Produziert wurde das Album von dem legendären Phil Ramone und Norah Jones’ ehemaligem Gitarristen (und Hitlieferanten) Jesse Harris.

In den USA und Nikkis Heimat Kanada schoss das Album gleich auf die vordersten Plätze diverser Charts: in Billboards New Artists / Heatseeker Charts landete es auf Anhieb auf dem ersten Platz! Und in Kanada platzierte sich Nikki Yanowsky mit diesem Album sowohl in den Pop- (No. 5) als auch Jazzcharts (No. 1).
Jetzt möchte die Kanadierin mit “Nikki” auch die europäischen Jazzcharts erobern. Dass ihr dies gelingt, wird keiner, der das Album gehört hat, bezweifeln.

Fotos: Universal