Freitag, 17. September 2010, 14:15 Uhr

Menowin Fröhlich auf dem Weg in den Knast: Hier spricht sein Anwalt

Berlin. Christian Kunath, Anwalt von Menowin Fröhlich äußerte sich jetzt über die Aussetzung der Bewährungsstafe des DSDS-Vize. Demzufolge erwarten den 23-jährigen Sänger jetzt 313 Tage Gefängnis.

Sein Anwalt bestätigte gegenüber klatsch-tratsch.de in einem Statement, dass die Reststrafenbewährung “rechtskräftig widerrufen” wurde und erklärte unserem Onlinedienst: “In der Begründung wird darauf verwiesen, dass er Termine bei der Bewährungshilfe nicht einhielt und zu vereinbarten Anhörungsterminen bei Gericht auch nicht erschienen ist.

Dieser Umstand in Verbindung mit der Gefahr der Begehung weiterer Straftaten aufgrund vorliegender neuer Strafanzeigen war sodann auch für das Landgericht Darmstadt als Beschwerdegericht ausschlaggebend, der umfangreichen Beschwerde gegen die Widerrufsentscheidung nicht abzuhelfen und die Entscheidung des Amtsgerichts Darmstadt vielmehr zu bestätigen.

Die bisherigen Leistungen von Menowin nach seiner Haftentlassung waren bedauerlicherweise für das Gericht nicht bedeutend genug, um von einem Widerruf der Bewährung abzusehen. Ich habe hiergegen bereits einen Antrag auf Haftaufschub beim zuständigen Richter gestellt, damit Herr Fröhlich nun noch Zeit hat,  dass von ihm angekündigte Musikalbum zu produzieren und zu veröffentlichen. Hieran arbeitet er nach seiner Auskunft bereits.”

Sieht also nicht gut aus für Menowin. Drücken wir dem Karaokestar also die Daumen, dass das Album schnell fertig wird und sich die Medien endlich mal mit seiner Musik beschäftigen dürfen.

UPDATE 127.05 Uhr: Gegenüber Bild.de jammerte der Sänger: „Ich habe einige Termine versäumt, weil ich mich um meinen Job, die Musik, gekümmert hab’. Ich weiß, dass das dumm war. Aber ich habe doch niemandem wehgetan oder Menschen verletzt.Ich will nicht zurück in den Knast. Ich will doch einfach arbeiten.”

Foto: wenn.com