Montag, 20. September 2010, 11:13 Uhr

Heute geht Lady Gaga auf die Straße und demonstriert

Lady Gaga (24) unterstützt heute in Portland, USA, die Rechte der Schwulen. Die Sängerin (‘Bad Romance’) marschiert heute gegen die ‘Don’t Ask, Don’t Tell’-Politik der amerikanischen Armee. Danach dürfen Soldaten weder ihre Kollegen fragen, ob sie homosexuell sind, noch darf ein Soldat, der Männer liebt, darüber sprechen.
Gestern machte Lady Gaga via Twitter auf das Event aufmerksam: “Trefft mich morgen in Portland, um zu helfen, ‘DADT’ aufzuheben. Ich organisiere eine Kundgebung und spreche live im Deering Oaks Park.”

Die Musikerin, eine vehemente Verteidigerin der Schwulenrechte, macht sich schon länger gegen die Verschwiegenheitsklausel in der US-Armee stark. Letzten Freitag postete die Künstlerin ein Video im Netz, in dem sie schwere Vorwürfe gegen die Armee erhebt: “Die Anwälte des Rechtshilfeverband haben Beweise, wonach die Soldaten überwacht werden. Ihre Vorgesetzten durchsuchen ihre Emails und ihre privaten Besitztümer, rufen Familienangehörige an und stützen sich dabei auf bloßen Verdacht. Das ist gesetzwidrig.”
Die Performerin sieht sich in einer wichtigen Rolle im Kampf für das Recht und betonte weiterhin: “Ich bin hier als Stimme meiner Generation, nicht der Generation an Senatoren, die wählen, sondern als Stimme der Jugend dieses Landes, die Generation, die das Gesetz betrifft und deren Kinder betroffen sein werden. Wir fordern nicht, dass Sie mit den moralischen Folgen von Homosexualität einverstanden sind; wir fordern Sie auf, Ihren Job zu tun: Die Verfassung zu schützen.”
Damit geht Lady Gaga im Kampf für Homosexuelle in eine neue, aber sicher nicht in die letzte Runde. (CoverMedia)