Sonntag, 26. September 2010, 17:18 Uhr

Der letzte Schrei: Musik aus dem Einrichtungshaus

Berlin. Mit der CD „sounds like stilwerk vol. 4“ erschien am Freitag bereits zum vierten Mal eine handverlesene Auswahl feinster House Music. Mit Standorten in Hamburg, Berlin, Düsseldorf – und ab Ende 2010 auch in Wien – ist stilwerk die erste Adresse für Designliebhaber. Unter einem Dach präsentiert sich hier eine unvergleichbare Auswahl an Premiummarken, verbunden mit erstklassiger Beratung. Von der Küche bis hin zum Kunstwerk, im stilwerk erwartet Kunden die ganze Bandbreite des Designs.

Da darf auch das musikalische Surrounding nicht fehlen. Für alle, die sich gern mit schönen Dingen umgeben, wurde daher „sounds like stilwerk“ entwickelt, eine Compilation-Reihe mit den schönsten Klängen aus dem stilwerk.

Zusammengestellt wurde „sounds like stilwerk vol. 4“ von dem Hamburger Musikproduzenten und DJ Sinan Mercenk.

Bekannt durch seine „Sinan E.P.s“, seine zahlreichen Releases mit dem CRProject, Remixe für Tarkan, Mustafa Sandal, Faray, Blank & Jones und De-Phazz, setzte Sinan Mercenk mit seinen beiden Alben „Moments On Earth“ und „True Collection“ auch im Downbeat- Bereich akustische Akzente. Mit seiner letzten Veröffentlichung der „Electronique E.P.“ begab er sich wieder in die elektronische Klangwelt und zeigte, wie Deep House heute klingen kann. Nachdem er sich auch für die ersten drei „sounds like stilwerk“ CDs verantwortlich zeigte, präsentiert der Hamburger Musikproduzent nun bereits 4. Ausgabe dieser CD-Reihe handverlesene Tracks feinster House Music.

Das Signalhorn im Intro gibt den Start frei für Sinan Mercenk’s Soulful Remix von Blank & Jones’s „Relax [Your Mind]“. Mit jazzy Fender Rhodes und Afro-Percussion legt die Compilation „sounds like stilwerk Vol. 4“ seine Leinen los zu einem akustischen Törn, der zwischen Club- und Beach House-Vibes immer die richtige Welle erwischt. Es geht von jamaikanisch angehauchten Dub Einflüssen bei Levthand’s „Cadillac Track“ nahtlos über zu Miguel Mig’s laszivem Funk bei „Get Down“. Auch die Salsoul Discovibes von Robert De Carlos’s „Magic Star“ schmiegen sich elegant an die clubbigere Variante von Random Soul & Seminal Groove, wobei der Vocalfaktor konstant hoch bleibt.

Sinan Mercenk selbst steuert einen funkelnden Deep-House Diamanten bei, der durch die beschwörende Stimme Pat Appleton (De-Phazz) seine ganze Pracht entfaltet. Damit stellt der Compiler nicht nur sein Händchen für exquisite Vocaltracks, sondern sein Know-How als Produzent unter Beweis. Aber auch rein instrumentale Höhepunkte lassen sich auf „sounds like stilwerk Vol. 4“ leicht ausmachen: Mit Sambatrommeln und einer flirrenden Synthifläche zelebriert „Summer Thrill“ das euphorisierende Gefühl eines niemals enden wollenden Tages am Strand von Rio.

Mit Raw Artistic Soul feat. Mitra Junco Wamburg geht bei den Freunden nu-jazziger Klänge die Sonne auf, denn der Name steht Pate für das soulige „What About Love“ und mit „Change Your Way“ wechselt Sinan Mercenk den Kurs indem er eine spanische Gitarre vor einen elektronische Bass-Kulisse schiebt.

Von dort aus verstärkt sich der Drang, die Hängematte zu verlassen und zu 12 Fingers eine Runde das Bein auszuschütteln: Reis E Pirates kickt mit Off-Beats und hornartigen Keystabs den Körper in Richtung Dancefloor.

Runterkommen tut man mit Lewis Ferrier feat. Acqua nicht wirklich, aber die Stimmung wird zu guter letzt wieder jazziger und souliger. Kwality Control feat. Alana Bridgewater steht mit „Don’t Stop“ in der Tradition des Discosounds der Paradise Garage New Yorks. Liebhaber und Fans von Masters At Work und Nuyorican Soul werden sich die Gourmet Finger lecken. Den Hafen erreicht „sounds like stilwerk Vol. 4“ mit Stilsicherheit, denn Doomwork’s „Isla“ reduziert sich auf die Kernelemente bis nur noch Rhodes-Akkorde übrig bleiben.

Erhältlich ab 24. September 2010 am Empfang des stilwerk in den Städten Hamburg, Berlin und Düsseldorf, über www.stilwerk.de sowie im Fachhandel und Online.