Sonntag, 26. September 2010, 13:36 Uhr

"X Factor" am Dienstag: Pino kommt mit Killer-Auftritt von George Michael

Köln. Am kommenden Dienstag gibt es die zweite Live-Show von ‘X Factor’ mit einer Reihe herausragender Kandidaten für das Siegertreppchen. Publikumsliebling Pino Severino hat kurzfristig sein Repertoire umgestellt – nicht zur Freude von Mentorin Sarah Connor. klatsch-tratsch.de sprach mit dem 18-Jährigen Kölner über die zweite Live-Show und ein mögliches Album.

Pino, du hast Dich ja schnell zu everybodys Darling entwickelt. Wie siehst du deine Siegchancen?
Um ehrlich zu sein, kann ich das Ganze noch nicht so einschätzen. Wir hatten gerade die erste Live-Show. Ich denke, ich wäre nicht in den Top 8, wenn ich nicht eine Chance hätte zu gewinnen. Ich will jedoch erstmal abwarten, bevor ich mich zu weit aus dem Fenster lehne. Ich will natürlich beste Leistung zeigen, um so weit wie möglich nach vorn zu kommen.

Am Dienstag solltest du in der „Blockbuster Night“ eigentlich den Mika-Hit „Grace Kelly“ singen. Warum hast du deine Meinung geändert? Wer sucht die Songs aus?
Wir haben uns gegen die Grace Kelly Nummer entschieden. Ich werde eine Nummer von George Michael machen, ein Medley von „Killer“ und „Papa Was A Rolling Stone“. Der Mika-Hit gefällt mir nicht, weil ich nicht in die bisexuelle Richtung gehen möchte musikalisch. Der Song ist nichts für mich. Da habe ich mich mit Sarah zusammengesetzt. Sie sucht die Songs in erster Linie aus und spricht sie mit uns ab. Wir haben jetzt gemeinsam einen anderen Song gefunden.

Wie ist die Zusammenarbeit mit deiner Mentorin Sarah Connor? Ist sie wie eine gute Freundin, eine liebe Mama oder eher wie eine Lehrerin?
Ich würde sagen, sie ist nichts von dem. Sie ist eher wie eine große Schwester. Sie ist keine Freundin, denn ich habe viel zu großen Respekt vor ihr. Sie ist auch nicht wie eine Mama die bevormundet. Sie ist wirklich wie eine große Schwester, die auf ihre kleinen Schützlinge aufpasst, behütet und versucht mit allen Tipps zu versorgen, die sie schon gesammelt hat, weil sie einfach mehr Erfahrung hat.

Sarah Conner kann nicht wirklich böse sein, so mein Eindruck. Du hast viele Sympathiepunkte. Ist es da einfacher für dich?
Nein. Auf keinen Fall. Sarah ist eigentlich immer sehr nett, aber ich habe auch Schimpfe bekommen als ich den Song so kurzfristig wechseln wollte. Sie kann auch sagen: In Zukunft wünsche ich mir das aber anders, denn das ist nicht die Regel und darauf müssen wir achten!

Was ist für dich der X-Faktor? Was macht den X-Faktor aus deiner Meinung nach?
Grundsätzlich sollten die Kandidaten der Show Leute sein, die nicht gewöhnlich sind und die schon tausend Mal zu sehen waren. Mein X-Faktor ist mein Unterhaltungswert, mein Spaß auf der Bühne und meine Versuch, die Leute damit anzustecken. Ich hoffe, dass das Publikum das auch so sieht und ich am Ende gewinnen werde.

Wo siehst du deine Schwächen und wo deine Stärken?
Meine Stärken sehe ich natürlich im Entertainment. Natürlich auch im Tanzen. Schwächen? Das ist jetzt aber etwas theoretisch, die Kopfstimme. Das ist aber etwas, woran man arbeiten kann mit dem Vocalcoach. Und das machen wir ja auch. Ich bin wirklich glücklich über jedes Weiterkommen.

Sind die anderen Kandidaten Rivalen für Dich?
Rivalen ist ein großes Wort. Sie sind irgendwo Konkurrenten. Bisher ist es nicht so, dass wir uns streiten. Ich hoffe, das bleibt noch lange so.

Wie wichtig ist dir dein Äußeres, deine Wirkung? Du bist ja sehr selbstbewusst, ein beauty Boy und very smart.
Meine Außenwirkung ist mir sehr wichtig. Ich lege großen Wert darauf, denn es ist mir wichtig wie ich aussehe und das ich mich selbst wohl fühle. Was andere Leute davon halten, war mir eigentlich schon immer egal. Solange ich mir gefalle, bin ich zufrieden.

Wer sind Deine Vorbilder?
Ich habe ein gesangliches Vorbild. Sein Name ist Guy Sebastien. (28, wurde 2003 bei ‘Australian Idol’ Sieger, siehe Video unten – Die Red.) Er kommt aus Australien und er ist ein gesangliches Idol. Und was die Performance betrifft: Justin Timberlake. Ich war auf einem Konzert von ihm und ich war hin und weg von seiner Bühnenshow. Ich finde seinen ganzen Stil super.

Wenn Du ein eigenes Album machen könntest, was würden wir dann alles auf einer Pino-Platte vorfinden?
Ich denke ein Album von Pino Severino wäre sehr umfangreich, denn ich bin sehr facettenreich. Ich lege mich nicht wirklich fest auf einen Musikstil. Ich versuche wirklich das umzusetzen, worauf ich einfach Bock habe und das sind alle möglichen Stilrichtungen. Dem entsprechend umfang- und facettenreich wäre dann mein Album.

Fotos: Vox, Stephan Pick, Interview : Eva Magdon