Dienstag, 28. September 2010, 14:37 Uhr

Christian Durstewitz: Lena-Konkurrent kommt mit erstem Album

Berlin. Spätestens nach dem Erfolg bei „Unser Star für Oslo“ war für Christian Durstewitz endgültig klar, wo sein Weg ihn hinführen sollte. Der nächste Schritt würde das erste eigene Album sein. Die Arbeit daran ging er genau so leidenschaftlich, eigensinnig und zielstrebig an, wie alles andere, was mit der Umsetzung seines Lebenstraumes zusammenhing, einmal mit eigenen Songs auf den Konzertbühnen zu stehen.

Herausgekommen ist dabei “Let Me Sing”, ein Album, das sämtliche Qualitäten des jungen Ausnahmetalents in sich vereint: Die von Christian in seinem Homestudio, zuhause in Altenlotheim, produzierten Songs sind ausnahmslos Eigenkompositionen und demonstrieren genau jene musikalische Bandbreite, die ihn schon als Teenager befähigte in Bands gegensätzlichster Genres zu spielen, ohne darin einen Widerspruch zu sehen.

Die erster Single „Stalker“ kommt am 8. Oktober raus, das Album „Let Me Sing“ folgt am 22. Oktober.

Auf “Let Me Sing” treffen dynamische Elektro-Sounds auf lupenreinen Pop, hardrockende Gitarren auf herzzerreißende Balladen, Disney-Chöre auf Tarantino-Soundtracks, und das alles montiert auf das Fundament einer State of the Art- R’n’B-Produktion, die in den Studios des erfolgsverwöhnten Valicon-Teams (u. a. Silbermond), ihren Feinschliff erhielt.

„Wenn ich eine Songidee habe, dann belasse ich es erst einmal dabei. Erst, wenn er mir der Song auch nach Tagen noch nicht aus dem Kopf geht, schreibe ich ihn auf“, beschreibt Christian eine Vorgehensweise, die ? mehr oder weniger unfreiwillig ? dafür sorgt, dass Let Me Sing mit einer Ohrwurmdichte glänzt, wie sie gerade bei aktuellen Chartsproduktionen ihresgleichen sucht. Und auch Disney ist daran nicht ganz unschuldig: „Diese Melodieseeligkeit ist ganz sicher darauf zurückzuführen. Und meine Vorliebe für spinnerte Sounds. Und die Chöre. Diese Chöre ziehen sich ja durch das ganze Album. Da ich früher, zuhause, die Musik immer ganz alleine aufgenommen habe, habe ich immer ganz viele Stimmen in unterschiedlichsten Stimmlagen eingesungen. Das habe ich jetzt auch wieder gemacht.“

Mit “Let Me Sing” beweist Christian Durstewitz endgültig, was ihn schon bei „Unser Star für Oslo“ zum heimlichen Favoriten machte: Christian mag ein charmanter, eigenwilliger Typ sein, dem schon allein deshalb die Herzen zufliegen, aber eben einer, dessen Talent diesen Exotenbonus ebenso wenig benötigt, wie jegliche Anbiederung an Schubladen oder Zielgruppen. Denn mit diesem Album ist er mehr denn je vor allem eines: durch und durch Musiker. Und dazu einer der begabtesten seiner Generation. Dass er das live auf der Bühne noch einmal eindrücklich untermauern wird, steht außer Frage.

Fotos: Michael Mey