Sonntag, 03. Oktober 2010, 12:35 Uhr

"X Factor" in den USA: Simon Cowell unter Druck

Los Angeles. Simon Cowell (50) ist sich nicht sicher, wen er als Juroren für die US-Version von ‘X Factor’ benennen soll. Der britische Dieter Bohlen ist das Mastermind hinter der TV-Casting-Show, deren deutschem Pendant derzeit Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck vorsitzen. Im nächsten Jahr will Cowell sein Erfolgsprodukt in die USA exportieren und sieht sich nun einigen Problemen gegenüber. Entgegen anfänglicher Gerüchte, der Musik-Mogul wolle Cheryl Cole und Nicole Scherzinger in den Juroren-Stand berufen, ist der Hit-Macher wohl noch völlig unentschieden.

Die Tatsache, dass die Megastars Jennifer Lopez, Steven Tyler und Randy Jackson als Juroren bei der Konkurrenz-Show ‘American Idol’ unterzeichnet haben, erhöht den Druck auf Cowell, der nun keine Newcomer mehr auf den Richterstuhl holen kann.

“‘American Idol’ hat soeben J. Lo und Steven Tyler bekommen, Simon braucht also eine großen Star”, verdeutlichte ein Insider im ‘Daily Mirror’. “Er weiß, dass er Cheryl nicht nur nehmen kann, weil er sie mag, will sich aber auch von ‘Fox’ [dem ausstrahlenden Sender] nichts vorschreiben lassen. Er fühlt sich hin und her gerissen.”

Simon Cowell war früher selber Richter bei ‘American Idol’ und verdiente umgerechnet satte 25,3 Millionen Euro im Jahr. Der Star-Sucher verließ die Sendung dann aber, um ‘X Factor’ weiter zu etablieren.
“Simon verwettet seinen Ruf für ‘X Factor USA'”, verdeutlichte der Eingeweihte weiter und unterstrich: “Wenn es gut läuft, wird es ihm einen Platz in der Geschichte sichern und ihn zum König des TVs machen – aber das steht eben noch nicht fest.”
Zumindest bewies Simon Cowell schon oft ein glückliches Händchen und machte unter anderem Balladen-Königin Leona Lewis groß. (Cover)