Dienstag, 05. Oktober 2010, 12:45 Uhr

Kai Pflaume: "Nur die Liebe zählt" startet Ende des Jahres

VERLOSUNG! Im Ranking der Fernsehmoderatoren zählt Kai Pflaume zu den beliebtesten Moderatoren Deutschlands. klatsch-tratsch.de traf den Fernsehprofi im Fernsehstudio beim Dreh und Fotoshooting für die aktuelle Oral B-Kampagne und wollte mehr erfahren über den Erfolg des Lächelns.

Außerdem verlosen wir drei nigelnagelneue Sets der ORAL B Triumph 5000 mit Smart Guide! Interessenten senden bis zum 16. Oktober 2010 15.00 Uhr eine Mail an [email protected] Stichwort: “Kai Pflaume”. Unter Ausschluß des Rechtsweges werden die Gewinner ermittelt – und von uns benachrichtigt.

Warum ist hier im Studio alles grün?
Wir haben hier heute im Studio ein Fotoshooting und Videoaufnahmen gemacht, die dann im online-Bereich eingesetzt werden. Dies ist hier heute der vierte Produktionstag für eine Kampagne angefangen mit einem Fotoshooting in Hamburg, zwei weiteren Produktionstagen in München, wo wir die Fernsehspots gedreht haben. Heute steht das Thema online im Fokus der Arbeit. Wir sitzen hier in einer Green Box. Diese hat den Vorteil: Wenn ich mich in dieser bewege, kann man im Nachhinein über den Computer alles bearbeiten und ausschneiden. Es gibt auch die Alternative der Blue Box. Die hat nur den Nachteil, wenn ich etwas Blaues anhabe ist das nicht mehr zu sehen. Da es um Oral B geht, was natürlich blau ist, ist das in der Blue Box nicht gut.

Die Marke muss zum Testemonial passen.
Ja. Und umgekehrt natürlich auch. Das Testemonial muss zur Marke passen. Ich suche mir die Marke genau aus.

Was bedeutet es, ein Testemonial zu sein?
Erstmal ist es ein großes Kompliment, denn wenn sich eine große Marke wie Oral B dazu entschließt anzufragen und es am Ende zu einer Zusammenarbeit kommt, dann ist es ein Kompliment, denn die großen Marken haben natürlich hohe Anforderungen. Sie wollen ein Testemonial das ihrer Marke nicht nachsteht und am Ende die gleichen Kerninhalte hat. Die Zielgruppe muss die gleiche sein. Die Definition der Marke muss mit der Definition des Testemonials übereinstimmen. Das Produkt von Oral B ist ein Familienprodukt, es ist innovativ und etwas seit vielen Jahren dazu gehört: die elektrische Zahnbürste. Zahnhygiene ist etwas Unverzichtbares. Wenn ich jemanden eine elektrische Zahnbürste empfehle, passt das zu mit, denn in meiner Sendung „Nur die Liebe zählt“ kümmere ich mich ja auch um meine Gäste. Zwar auf einem anderen Gebiet, aber deswegen ist es etwas, was sehr glaubwürdig ist und dadurch gut angenommen wird.

Sie haben ein sehr positives Image und sind sehr beliebt. Oral B hat ein positives Image. Warum passt das so gut zusammen?
Wir haben letztes Jahr schon eine elektrische Zahnbürste von Oral B beworben, die hatte ich schon vorher. Das ist natürlich eine gute Voraussetzung, weil es eine homogene Zusammenarbeit ist die nicht zufällig entsteht. Es ist eine Basis da. Ich, meine gesamte Familie benutzt elektrische Zahnbürsten. Das ist genau das, was die Marke nach außen tragen wird.

Markentreue erhöht die Glaubwürdigkeit.
Ja, als Testemonial sollte man die Marke nicht zu häufig wechseln. Zu viele Marken sind unglaubwürdig, weil es dazu führt, dass man die Konzentration verliert. Der Zuschauer sieht die Werbung im Fernsehen. Würde er innerhalb eines Werbeblocks ein Gesicht mehrmals für unterschiedliche Produkte sehen, dann wäre das zuviel des Guten. Man muss es für sich selbst bewerten und einordnen: Passt das Produkt zu mir? Welche Zielgruppe wird angesprochen? Es gibt Extrembeispiele von Testemonials die für mehrere Marken gleichzeitig geworben haben. Das ist nicht gut.

Was ist die Werbebotschaft?
Mit elektrischen Zahnbürsten pflegt man seine Zähne besser. Es geht um ein strahlendes Lächeln und Selbstbewusstsein. Ich glaube, ein strahlendes Lächeln ist eine Visitenkarte und eine Eintrittskarte in jede Tür. Man kann mit einem Lächeln viel erreichen und mit Menschen in Kontakt kommen. Man kann sich mit einem Lächeln auch für etwas entschuldigen. Jemand der freundlich ist hat es leicht. Zähne sind etwas, was mitten im Gesicht steht und dem Gegenüber eine Menge erzählt. Zähne werden deutlich wahrgenommen.

Ein Lächeln sagt mehr als viele Worte.
Ein Lächeln sagt viel aus, wenn man sich ein Bild von jemanden macht. Es gibt viele Situationen auf der Straße, wenn man versehentlich angerempelt wird oder so, wo ein Lächeln Gram schnell verfliegen lässt. Das ist meine Maxime. Ich bin ein sehr ausgeglichener und freundlicher Mensch da gehört es dazu. Mir hat mal jemand gesagt, ich könne nicht schwere Themen wie in Nachrichtensendungen moderieren, weil meine Augen immer lachen. Das ist mir mitgegeben.

Welchen Mehrwert bietet die neue Zahnbürste von Oral B für den Verbraucher?
Dieses Produkt pflegt die Zähne und das Zahnfleisch deutlich gründlicher. Die Zahnbürste verfügt über einen Smartguide, ein Helfer der mir anzeigt, ob ich zu doll aufdrücke. Es ist einer der häufigsten Fehler, dass mit der Zahnbürste zu derb umgegangen wird. Die empfohlene Putzdauer sind zwei Minuten. Dies wird auch angezeigt. Das sind halt Dinge, die unterstützend wirken.

Was gibt es Neues bei „Nur die Liebe zählt“?
Wir starten die Sendung wieder Ende des Jahres. Darauf freue ich mich sehr. Es gibt viele Anfragen der Zuschauer über Facebook, denn sie freuen sich auch auf die Sendung. Durch die Programmplanung sind wir etwas später dran als im Normalfall.

„Kai Pflaume sucht Storys“ las ich auf Ihrer Homepage.
Ja. Ich suche Geschichten die Menschen betreffen. Für mich geht es darum zu erfahren, was andere erleben. Diese Geschichten zu erleben kann sehr spannend sein. Das ist etwas, was ich mir auch für das Fernsehen vorstellen könnte. Es gibt auch im Ausland interessante Formate, die sich genau damit beschäftigen. Das finde ich persönlich sehr spannend. Thematisch müsste man die Storys kategorisieren. Man muss schon einiges dazu tun, damit das Fernsehen schauenswert bleibt und ein Gegengewicht zu dem bietet, was momentan teilweise gezeigt wird. Gerade die Sendungen im Nachmittagsbereich, die sogenannten Scripted-Realities sind ja erfundene Geschichten und das ist nicht das reale Leben. Das finde ich insofern gefährlich, weil es Leute gibt, die das nicht unterscheiden können. Mir ist es wichtig, das man sich als Fernsehschaffender moralischer Grenzen bewusst ist und nicht sagt: „Egal, Hauptsache die Quote stimmt“. Mir geht es darum familienaffine Unterhaltung zu bieten. Es wird immer schwieriger, denn die lauten Formate haben ihren Platz und kommen bei den Zuschauern an. Aber ich halte nichts davon Menschen vorzuführen, sie zu kompromittieren und mich auf Kosten anderer lustig zu machen.

Jeder Mensch hat eine interessante Geschichte zu erzählen.
Ich hatte ganz oft Situationen, wo ich Menschen begegne und mich für ihre Geschichte interessiere. Menschen, die besonders glücklich oder auch besonders traurig wirken.

Elitepartner veröffentlichte vor ein paar Tagen: Männer haben mehr Spaß bei der Partnersuche. Je jünger die Frauen, um so besser. Können Sie diese Aussage durch Ihre Erfahrung bei „Nur die Liebe zählt“ bestätigen?
Grundsätzlich kann ich sagen, dass viele Menschen einen Partner im Internet suchen, weil es eine einfache, schnelle und unverfängliche Art des Kennenlernens ist. Da viele Menschen durch ihre Arbeit weniger Freizeit haben, gibt es weniger Möglichkeiten auf dem alten herkömmlichen Weg einen Partner kennen zu lernen. Insofern bietet das Internet neue Möglichkeiten. Es kostet weniger Überwindung, lässt aber auch weniger Tiefe entstehen, wenn man jemanden kennen lernt. Ich glaube, dass das Kennenlernen beiden Geschlechtern Spaß machen kann, aber ich glaube nicht, dass Männer mehr Spaß daran haben. Ich finde das ist eher eine gehaltlose Aussage.

Zum Jahresende wird immer viel Charity gemacht.
In diesem Jahr ist nichts geplant bisher. Ich werde aber im Oktober die große Mc Donalds Charity-Gala moderieren, welche in Berlin stattfindet. Das ist eine ganz tolle Sache. Die Mc Donalds Kinderhilfe-Stiftung beeindruckt mich sehr, weil die Mc Donalds Häuser Familien die Möglichkeit bietet, trotz Problemen beisammen zu sein. Dafür setze ich mich seit vielen Jahren sehr gern und intensiv ein. Seit vielen Jahren gibt es auch in München die Stiftung Sehnsucht, welche ich mitgegründet habe. Hie geht es vor allem um Prävention gegen Süchte aller Art von Kindern. Es ist zu bemerken, dass die Alterskurve bei Süchten immer mehr nach unten geht, die betroffenen Kinder und Jugendlichen immer jünger werden. Die Arbeit der Stiftung Sehnsucht basiert nicht auf einer Zusammenarbeit mit den Staatsorganen. Es gibt diverse Anwendungsprogramme, um Klassen bewusst zu machen, dass Süchte kein Spaß sind und: Das es Alternativen gibt.

Interview: Eva Magdon