Mittwoch, 06. Oktober 2010, 14:36 Uhr

Alessandra Pocher macht als Autodiebin eine gute Figur

Köln. In der Alarm für Cobra”-Folge „Im Fadenkreuz“ (Ausstrahlung voraussichtlich im Frühjahr 2011) spielt die frischgebackene Ehefrau von Oliver Pocher – bis zur Hochzeit vor allem bekannt als Sandy Meyer-Wölden – die gefährlich-charmante Autodiebin Katharina Meurer.

Katharina hat mit dem gestohlenen Wagen eine Panne auf der Autobahn – und zu ihrem Glück kommen die Helden der Autobahnpolizei, Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) scheinbar zufällig gerade im rechten Moment vorbei. Sie flirtet heftig mit den beiden Polizisten, so dass diese selbstverständlich zur „ersten Hilfe“ gerne bereit sind und den schicken Mercedes SL-Flügeltürer notdürftig wieder flott machen. Erst als Katharina davonrast, hören die beiden über Funk die Meldung, dass das wertvolle Auto gestohlen wurde. Die Verfolgungsjagd beginnt… Huch, wie spannend!

Alessandra, Du hattest Dich ja sehr auf den Action-Drehtag gefreut – war es so, wie Du erwartet hast?
Um ehrlich zu sein habe ich mir keine genaue Vorstellung machen können, wie so ein Action-Drehtag genau aussieht. Alle Abläufe sind bis ins kleinste Detail geplant und nichts wird dem Zufall überlassen. Trotzdem können immer wieder unvorhergesehene DInge passieren. Bei mir zum Beispiel hat mein Auto am Ende meiner Szene den Geist aufgegeben. Das hat den ganzen Drehplan durcheinander gebracht und das Team muss wieder neu planen.
Der Action Drehtag war auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis und hat viel Spaß gemacht.

Im Film fährst Du ja einen schicken Flügeltürer – hast Du auch privat Spaß an schnellen Autos?
Autos sind keine spezielle Leidenschaft von mit, aber selbstverständlich machen schnelle Autos viel Spaß.

In Deiner Rolle als Autodiebin wurdest Du erschossen – wie fühltest Du Dich dabei? Passiert ja nicht jeden Tag, dass jemand eine Waffe auf einen richtet…
Das ist richtig. Es war definitiv ein komisches Gefühl, aber mit Hilfe des Teams habe ich mich voll auf die Rolle eingelassen und so war es kein Problem für mich.

Viele Schauspieler erzählen, dass es sehr schwer ist, als “Leiche” den Gesichtsausdruck zu halten und nicht doch ein bisschen mit dem Augenlid oder dem Mundwinkel zu zucken. Hat das bei Dir gut geklappt?
Der Regisseur war sehr zufrieden mit mir. Ich glaube Ihm das einfach mal.

Insgesamt gesehen – was ist anstrengender: ein Tag im Actionfilm schauspielern – modeln – Schmuck designen – Mutter sein?
Das kann man nicht miteinander vergleichen. Die drei Dinge haben nur ein gemeinsam: Sie machen alle sehr viel Spaß.

Interview und Fotos: RTL/Guido Engels