Dienstag, 12. Oktober 2010, 17:10 Uhr

Abgeplatzter Nagellack ist der letzte Schrei in New York

New York. Frauen, die eher unsicher beim Auftragen des Nagellacks sind, können jetzt aufatmen: denn nun sind Ausrutscher erlaubt! New Yorker Frauen waren die ersten, die den Trend setzten, dem man am besten mit kurzen Nägeln trägt. Viele dachten, es sei eine Eintagsfliege, aber dann veröffentlichte die Designerin Amy Smilovic auf Facebook ein Bild von ihrer Hand mit kunstvoll unordentlichen Nägeln. Jeder der Finger wies einen Klecks von rotem Nagellack auf, der unterschiedlich nach unten lief.

“Ich habe einen guten Grund, warum ich eine unordentliche Maniküre haben wollte”, schrieb die Designerin dazu. “Als ich im Sommer in London war, hatte ich eine Verabredung mit einer Redakteurin von ‘Vogue’. Sie war natürlich unglaublich schick und modisch kompetent. Aber ihre Nägel waren rot. Und sie waren aufgeplatzt. Und das hat sie mir irgendwie näher gebracht.”

Obwohl man diesen neuen Kosmetiktrend gut zu Hause nachmachen kann, sollte man nun nicht denken, mit einem Klecks Nagellack und ein bisschen hin und her wischen wäre es getan. Es steckt ein System dahinter: Nach dem Schneiden und Pfeilen der Nägel sollte ein Schutzlack aufgetragen werden. Nachdem dieser getrocknet ist, trägt man den Lack auf – dabei sollte er die Spitze der Nägel erreichen, aber einige Millimeter an der Seite und nach unten sollten frei bleiben. (Cover)