Mittwoch, 13. Oktober 2010, 19:12 Uhr

George Clooney trifft Präsident Obama im Weißen Haus

Washington. Hollywood-Schauspieler George Clooney (50) stellte gestern dem US-Präsidenten Barack Obama bei einem Treffen im Weißen Haus seine Kampagne für den Frieden im Sudan vor. Der Schauspieler ist schon seit langem an Projekten in der unruhigen afrikanischen Region Darfur im Sudan beteiligt und hat 2008 auch einen Dokumentarfilm über die Greueltaten  gedreht, nachdem im Land ein furchtbarer Bürgerkrieg ausbrach.

Der 50-Jährige ist in diesem Monat aus der Region zurückgekehrt und befürchtete nun, dass die wachsenen Spannungen bald zu weiteren verheerenden Konflikten führen könnten, da gerade  über die Unabhängigkeit des Südens abgestimmt wird. Der Star fordert von der amerikanischen Weltmacht, dass diplomatische Maßnahmen ergriffen werden, um noch mehr Gewalt im Land zu verhindern. Nach seinem Treffen mit dem Präsidenten sagte Clooney zu den Reportern: “Wir haben 90 Tage, um etwas zu bewirken, es kostet keinen Cent und es kostet kein Leben und keine amerikanischen Truppen.” Zudem ist er der Meinung, dass dieses ein wichtiges Thema sei, weil die Vereinigten Staaten dieses Problem bereits kennen. Aha!