Freitag, 15. Oktober 2010, 22:56 Uhr

Amy Winehouse: "Wenn ich morgen sterben würde, wäre ich glücklich"

London. Skandalnudel Amy Winehouse trat für das Style-Magazin ‘Harper’s Bazaar’ in London vor die Kamera von Rockikone Bryan Adams und plauderte in einem reichlichen wirren Interview u.a. über ihr Leben und ihren Klamotten-Stil. Dabei gab sie Versatzstücke wie diese von sich: “Wenn ich morgen sterben würde, wäre ich ein glückliches Mädchen”, sagte sie zum Beispiel.

Dann deutete Wino auch kurz an, wer sie inspiriere: “Was meine Inspirationen sind…? Elizabeth Taylor. Sie hatte lila Augen. Das ist komisch. Ähm … Thelonious Monk. Charlie Mingus. Miles Davis … wieder Thelonious Monk und dann Rapper, ähm, wie gerade Nas, ähm, ähm, Busta Rhymes und Mos Def “.

Für eine Stilikone halte sich die 27-Jährige ganz und gar nicht, stellte sie klar: “Ich kleide mich, als wäre ich ein alter, schwarzer, jüdischer Mann. Ich kleide mich, als wären immer noch die 1950er.”

Alles in allem habe Winehouse bei dem Gespräch reichlich verwirrt gewirkt haben. ‘Harper’s Bazaar’-Autorin Polly Vernon sagte zu dem Treffen mit der Sängerin: “Ich habe schnell realisiert, dass ich wohl keine Antworten bekommen werde. Sie war einfach nicht… präsent. Sie wirkte zerfahren und blieb vage. Die einfachsten Fragen überforderten sie.” Während des Fotoshootings, mit dem sie mit riesigem Gefolge erschien, sei Winehouse sehr laut und theatralisch gewesen, habe dann auch noch ein großes Glas Wein in einem Zug geleert.

Foto: Harper’s Bazaar