Dienstag, 19. Oktober 2010, 19:49 Uhr

Neues Schmuckstück aus dem Hause Swarowski: Newcomerin Victoria S

Köln. Mit 12 schrieb Victoria Briefe an Fergies Produzenten. Mit 16 trat sie vor Millionen von Zuschauern in der „Mario Barth Show“ (RTL) auf, den sie kurz zuvor zufällig kennen gelernt hatte. Mit 17 unterschrieb sie einen Plattenvertrag bei einem der größten Major-Labels der Welt.

Keine Frage: Victoria S hält sich nicht lange mit kleinen Lösungen auf. Nachdem sich die 17-jährige in den vergangenen Monaten zu einer der heißesten ungesignten Sängerinnen der Republik gemausert hatte, ist es im Herbst 2010 nun endlich soweit: mit „One In A Million“ fällt der offizielle Startschuss für die Musikkarriere der ebenso hochtalentierten wie ehrgeizigen Newcomerin. Sie selbst überrascht die rasante Entwicklung dabei am allerwenigsten. „Wenn ich etwas will, dann ziehe ich das auch durch“, erklärt sie ohne Umschweife, dafür jedoch mit einer fast schon gemeingefährlichen Portion Charme.

Daran, dass dem bildhübschen Teenager mit ihrer Debütsingle ein (Chart-)Einstand nach Maß gelingen wird, zweifelt jedenfalls keiner. „One In A Million“ ist super-catchy Glamour-Pop von höchster internationaler Qualität, der es jederzeit mit den Cheryl Coles oder Ke$has dieser Welt aufnehmen kann. Neben der makellosen High-End-Produktion fällt dabei sofort die sensationelle Stimme auf, deren Frische und Unverbrauchtheit große Neugier auf weiteres Songmaterial weckt. Die stimmliche Extraklasse kommt dabei nicht von ungefähr: seit frühester Kindheit sang Victoria in mehreren Chören überall auf Welt, in Italien, Deutschland, Österreich und den USA. Der Grund: die Sängerin hat in ihrem jungen Leben bereits 18 Mal (!) den Wohnort gewechselt. Ein Umstand, der nicht nur für eine vielfältige musikalische Früherziehung sorgte, sondern Victoria ganz nebenbei eine beneidenswert weltoffene Sicht der Dinge bescherte.

Zunächst gilt es jedoch, alle verfügbare Ressourcen auf den bevorstehenden Single-Release zu konzentrieren – für Victoria auch eine gute Gelegenheit, ihr weiteres großes Talent zu präsentieren: die 17-jährige ist nicht nur mit einer erstklassigen Stimme gesegnet, die sie in den vergangenen Jahren in akribischer Arbeit gezielt weiter schulte, sondern sie ist auch eine hervorragende Tänzerin.

Dass Victorias Ziel von Anfang an eine Solo-Karriere – und nicht etwa die Gründung einer Band war, lässt sich neben ihrer Vorliebe für Künstler wie Beyoncé, Justin Timberlake und Alicia Keys vor allem auf die zahlreichen Ortwechsel in ihrem Leben zurück führen. „Ich bin so oft umgezogen“, erläutert sie, „da wäre es schlichtweg unmöglich gewesen, eine Band zu haben“.

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Um ihren Traum von der Musikkarriere im Teenie-Alter überhaupt in Angriff nehmen zu können, bedurfte es allerdings zunächst einiger Überzeugungsarbeit. Nachdem Victoria im Alter von zwölf Jahren ein Robbie-Williams-Konzert in Wien erlebt hatte, war für sie die Sache klar. „Das war einfach nur ‚wow!‘“, schwärmt sie, „er war so normal und cool auf der Bühne und alle Menschen in der Riesenhalle haben mitgesungen.“ Kein Zweifel: DAS wollte sie auch. Doch vor dem Besuch von Gesangs- und Tanzstunden galt es zunächst, die elterlichen Bedenken zerstreuen. „Meine Mutter meinte nur: ‚Aber Vici, es gibt doch so viele gute Sängerinnen‘…“. Doch als die Tochter ihr einige Kostproben ihres stimmlichen Talents darbot, waren die Erziehungsberechtigten so angetan, dass sie sie fortan in allen ihren Ambitionen tatkräftig unterstützten.

Einer jener Briefe, die Victoria an die Adresse bekannter Produzenten verschickte, landete auch bei Marc Mozart, der u.a. an Hits der No Angels, Bro‘Sis und Monrose mitgearbeitet hatte. Beeindruckt vom Enthusiasmus und dem Drive, den die junge Absenderin an den Tag legte, begann er, mit Victoria an den Popstar-Basics zu arbeiten. Neben regelmäßigem Gesangsunterricht und gemeinsamen Songwriting-Session absolvierte sie in jeder freien Ferienminute Intensivtraining. „Das ging von morgens acht bis spät abends“, erinnert sie sich. Irgendwann lernte sie den Produzenten Gunther Mende kennen, der in seiner Karriere nicht nur mit Jennifer Rush, Tina Turner, Sarah Connor, Samy Deluxe und Cassandra Steen gearbeitet hatte, sondern auch ein langjähriger Bekannter von Victorias Eltern war. Zusammen schrieben sie an weiteren Songs.

Dass Victorias Ziel von Anfang an eine Solo-Karriere – und nicht etwa die Gründung einer Band war, lässt sich neben ihrer Vorliebe für Künstler wie Beyoncé, Justin Timberlake und Alicia Keys vor allem auf die zahlreichen Ortwechsel in ihrem Leben zurück führen. „Ich bin so oft umgezogen“, erläutert sie, „da wäre es schlichtweg unmöglich gewesen, eine Band zu haben“. Und überhaupt hat es Victoria vor allem die Popmusik mit all ihren Facetten angetan, und nicht etwa Rock oder Alternative. Inspirationen für neue Stücke, Texte und Hooklines fliegen ihr dabei nahezu in jeder Lebenssituation zu. „Neulich hatte ich eine gute Idee, als ich gerade spazieren war, da habe ich die Melodie einfach in mein Handy gesungen und aufgenommen“, erzählt sie. „Ich möchte aber auch unbedingt lernen, wie ich meine eigenen Demos z.B. auf dem Laptop vorproduzieren kann.“ Und wer Victoria S (und v.a. ihr eingangs erwähntes Lebensmotto) kennt, weiß, dass die Umsetzung dieses Plans nicht lange auf sich warten lassen wird.

Selbiges dürfte wohl auch für die Verwirklichung ihres absoluten Lebenstraums gelten, den man bei jedem anderen Newcomer sofort ins Reich der Utopien verweisen müsste – nicht so bei Victoria. Denn wenn sie sagt: „Ich möchte irgendwann einmal im Madison Square Garden in New York auftreten. Ich habe Justin Timberlake einmal dort gesehen. Es ist einfach das ‚Nonplusultra‘!“, dann glänzen und funkeln ihre Augen voller Vorfreude und Tatendrang, dass auch dem Letzten klar wird:

Fotos: Ralph Günthner