Dienstag, 19. Oktober 2010, 9:38 Uhr

Take That wollten eigentlich ihren Namen ändern

London. ‘Take That’ haben verraten, dass sich bei ihrer Wiedervereinigung überlegt hatten, sich in ‘The English’ umzubenennen. Gary Barlow (39), Mark Owen (38), Jason Orange (40), Howard Donald (42) und Robbie Williams (36) gaben zu, mit der Idee gespielt zu haben, um bei der Wiedervereinigung einen wirklich frischen Start hinzulegen. Williams (‘Come Undone’) ist davon überzeugt, dass – auch wenn die Idee später verworfen wurde – alleine die Möglichkeit eines neuen Namens ‘Take That’ dabei geholfen habe, ihren neuen Sound zu finden.

“Ich glaube, die anfängliche Idee, nicht mehr ‘Take That’ zu heißen, befreite Gary. Ist es eine tapfere Scheibe? Nur, wenn sie floppt”, erzählte der Pop-Star dem ‘Q’-Magazin über ‘Progress’, das neue Album der fünf Jungs.

Die neue Platte, die ‘Take That’ am 22. November veröffentlichen wollen, wird musikalisch eine neue Richtung eingehen. Es wird nicht mehr so viele romantische Balladen beinhalten, für die die Musiker weltberühmt wurden, sondern mehr Elektro-Pop bieten.

Es gibt allerdings ein intensives Stück, das Mark Owen singt: Es heißt ‘What Do You Want From Me?’ und der Sänger soll etwas unsicher darüber sein, ob seine Fans denken werden, er sänge von seinen Ehe-Problemen. Schließlich hatte er im März dieses Jahres zugegeben, seine Frau Emma Ferguson betrogen zu haben. Tatsächlich wurde ‘What Do You Want From Me?’ allerdings von der Band geschrieben, bevor Owens Affäre ans Licht kam.

“Der Song wurde geschrieben, bevor alles ans Licht kam. Er wurde als optimistischer Track geschrieben, aber als dann alles herauskam, erhielt er eine andere Konnotation”, erklärte Mark Owen.
Mark Owen, Robbie Williams, Gary Barlow, Jason Orange und Howard Donald alias ‘Take That’ werden mit ‘Progress’ ihr sechstes Album herausbringen, das erste seit ‘Nobody Else’ von 1995 mit ihrem einst ausgestiegenen Mitglied Robbie Williams. (Cover)