Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:11 Uhr

James Franco will Kino-Besucher mit "127 Hours" schocken

Los Angeles. Der neue Film ‘127 Hours’ von James Franco (32) ist definitiv nichts für zarte Seelen, bei einer Vorführung in Amerika fiel ein Kino-Besucher in Ohnmacht, während mehrere andere in Weinkrämpfe ausbrachen. ‘127 Hours’ handelt von dem Bergsteiger Aron Ralston, der gezwungen war, sich seinen Arm abzuschneiden, nachdem er im Mai 2003 in Utah von einem Felsbrocken eingeklemmt wurde.

Ralston (34) kletterte im Blue-John-Canyon, als sich ein Felsbrocken löste und ihn gegen die Felswand quetschte. Er versuchte fünf Tage lang sich zu befreien, bis er einsehen musste, dass ihm nur ein Ausweg blieb.

Die Szene der “Operation” machte einen heftigen Eindruck auf die Kino-Zuschauer, die sich kürzlich den Streifen ansahen: “Ein Zuschauer fiel während der Amputations-Szene in Ohnmacht und andere schluchzten, während Ralston sagte, er weinte die ganze Zeit, dass sein Charakter in dem Canyon festsitzt”, berichtet die ‘New York Post’.

James Franco, der auch in ‘Spiderman’ und ‘Ananas Express’ mitspielte, nahm große Schmerzen auf sich, um seinen Charakter wirklich greifen zu können. Er bat Ralston in langen Gesprächen ganz genau zu beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man das Unmögliche macht und seinen eigenen Arm niederknüppelt.
“Bei einer Vorführung von ‘127 Hours’, deren Gastgeber der ‘Vanity Fair’-Herausgeber Graydon Carter war, erklärte Franco dem Publikum, dass ihm Ralston erzählt hatte, seinen Arm abzuschneiden fühle sich an “wie seinen Arm in flüssige Lava zu schieben”, so die Publikation weiter.
Die Szene nimmt im Film viel Zeit ein, da die Prozedur auch in der Realität 45 Minuten dauerte und die Produzenten real zeigen wollten, was es für Ralston hieß und nicht auf die blutigen Details verzichten wollten.

Franco bewundert diese kontroverse Entscheidung und findet sie richtig:
“Die ganze Idee des Films ist, dass man diese Reise mit ihm macht und man schneidet nicht einfach weg zu den vielen Leuten, die nach ihm suchen. Es ist eine umfassende Erfahrung und es ist erlösend, wenn er es tut, denn es ist eine Erleichterung für jeden und in gewisser Weise auch ein Triumph”, erklärte James Franco kürzlich gegenüber ‘MTV News’. (Cover)