Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:08 Uhr

Lisa Marie Presley wollte Michael Jackson "retten"

Los Angeles. Lisa Marie Presley (42) sagte, sie habe ihren Ex-Mann Michael Jackson (50) immer “retten” wollen, und quält sich mit dem Gedanken, ob sie mehr hätte tun können, um ihm zu helfen. “Ich weiß, dass es naiv ist, zu denken, dass ich [ihn hätte retten] können, aber ich wollte es”, beteuerte die Sängerin in einem Interview mit US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey. “Hätte ich ihn angerufen, hätte ich aufgehört, so abgeschottet von ihm zu sein, hätte ich einfach gesagt, ‘Wie geht es dir?’ – ich bereue wirklich, dass ich es nicht getan habe.”

Die Sängerin (‘Idiot’), die Mitte der 90er zwei Jahre mit dem ‘King of Pop’ (‘Thriller’) verheiratet war, war nach seinem Tod im Juni 2009 zutiefst bestürzt. Sie gab nach seinem Ableben auf ihrem ‘MySpace’-Blog ein Statement heraus, in dem sie bereits zugab, dass sie wünschte, mehr getan zu haben.
Trotz dieser Gefühle gesteht die Musikerin, dass sie sich fragt, ob der Popstar dazu bestimmt war, jung zu sterben. Er war 50, als er starb, die offizielle Todesursache war eine akute Propofolvergiftung. Der Leibarzt des Stars, Dr. Conrad Murrey, wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, was dieser jedoch bestreitet.

Seinem Tod folgend wurde viel über Jackos Gebrauch des verschreibungspflichtigen Medikaments diskutiert. Propofol ist ein starkes Betäubungsmittel, das normalerweise eingesetzt wird, um OP-Patienten zum Einschlafen zu bringen, doch Jackson nutzte es offensichtlich, um seiner Schlaflosigkeit entgegenzuwirken.

“Ich glaube, das war ein Zug, der in eine bestimmte Richtung steuerte, von dem ich nicht weiß, ob ihn irgendwer hätte aufhalten können, und ich musste das wirklich in meinen Kopf bekommen, um den Schmerz zu stoppen”, gestand Lisa Marie Presley. (Cover)