Samstag, 23. Oktober 2010, 10:00 Uhr

Der letzte Schrei ist der Airbag-Kragen für Fahrradfahrer

London. Für Leute, die ungerne einen Fahrradhelm tragen, weil es zur Zerstörung ihres liebevoll frisierten Haupthaares beiträgt, ist die neue Erfindung mit dem Airbag im Kragen sicherlich eine gute Alternative! Der “Hvvding” Airbag besteht aus einem Nylon Gewebe und springt bei einem Crash innerhalb von 0,1 Sekunden aus dem Kragen, umhüllt den Kopf und Nackenbereich. Somit sind die empfindlichen Körperstellen zumindest bei einem Aufprall gut geschützt.

Eine kleine Heliumflasche bläst binnen einer Millisekunde das “kapuzenartige” Airbag auf. Getestet wurde es in mehreren Dummy-Crash-Tests mit positivem Erfolg. Das besondere ist, dass die Farbe des Kragens an das Outfit des Radfahrers angepasst werden kann. Da kommt ja jeder Unfall wie gerufen!
Und selbst bei einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Chef könnte der Kragen zur Abschottung beitragen!

Sechs Jahre tüftelten zwei schwedische Studenten an der Entwicklung dieses verrückten Dingsbumms. Designerin Anna Haupt hofft nun, dass das neuartige Airbagsystem im Frühjahr nächsten Jahres in Nordeuropa und Großbritannien in den Geschäften zu kaufen sein wird. Zunächst soll das gute Stück allerdings 292 Euro kosten.

Anna erzählte dazu: “Der Airbag ist wie eine Mütze designt worden, die den Kopf des Radfahrers umgibt und schützen soll. Der Öffnungsmechanismus wird durch Sensoren gesteuert, die eine abnormale Bewegung registrieren, wenn der Radfahrer einen Unfall baut.”

Wie man dann diesen Airbag erneut verwenden kann, war nicht zu erfahren.