Dienstag, 26. Oktober 2010, 20:58 Uhr

Désirée Nick: Aha, ihr berühmtes Lispeln ist also nur gespielt

Berlin. Aha, Deutschlands beliebtste Lästerschwester Desiree Nick (54) hat also gar keinen Sprachfehler. “Ich lisple vorsätzlich. Das ist mein Markenzeichen”, verriet die deutsche Kabarettistin der ‘Schweizer Illustrierten’. Ansonsten sei aber alles echt an ihr: “Falls Sie darauf anspielen, ob ich operiert bin: Nein. Schauen Sie mich an. Was soll an diesem Gesicht unecht sein? Das schiefe Kinn? Die schiefen Augen?”, entgegnete sie der Anspielung auf ihr junggebliebenes Äußeres.

Auch für ihre Traumfigur will die Ex-Tänzerin angeblich nichts tun, und ein Personaltrainer kommt ihr auch gar nicht erst ins Haus. “Ich zahl’ doch nicht für meine eigene Faulheit. Obwohl ich mit fünf Kilos zu viel ringe. Früher aß ich zwei Tage nichts und nahm zwei Kilo ab. Heute hungere ich eine Woche für ein Pfund, das beim nächsten Gurkensalat gleich wieder da ist. Falls mich eine Schweizer Klinik zum Abspecken einladen will: Ich komme.”

Ihr loses Mundwerk stellt die Plappertasche auch in ihrer aktuellen Show ‘Ein Mädchen aus dem Volk’ unter Beweis und bekam mächtig Ärger. Denn dass sie dabei nicht immer den Humor des Publikums trifft, hält die Entertainerin für einen Beweis mangelnder Intelligenz. “Just an dieser Stelle esse ich eine Torte auf der Bühne. Ich spiele also, ich hätte eine feuchte Aussprache. Nur war die Dame zu dumm, um das zu merken”, kommentierte sie die Aussage einer Zuschauerin, sie hätte sich vor Ihrer feuchten Aussprache schützen müssen.

Von eben jener Dame wurde Nick auch wegen Körperverletzung angezeigt, weil die Diva sie angeblich zu stark durchgeschüttelt habe. “Tja, was soll ich sagen? Jeder hat das Recht auf Dummheit. Manche Menschen missbrauchen dieses Privileg, aber auch sie dürfen Theaterkarten kaufen. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich nichts dagegen, solange sie zahlen. Die Dame soll ruhig wiederkommen”, erklärte Désirée Nick.

Auch Dieter Bohlen kriegt übrigens sein Fewtt weg: “Der ist wie eine Currywurst: Ich weiß zwar, die taugt nichts, ziehe sie mir aber trotzdem gern rein. Im richtigen Moment kann man an der Würstchenbude für drei Euro die Zeit seines Lebens haben. Da ist nix dagegen einzuwenden”. (Cover)