Donnerstag, 28. Oktober 2010, 10:23 Uhr

Dreharbeiten zu "Der kleine Hobbit" finden doch in Neuseeland statt

Los Angeles. Schluß mit dem Gezerre. Die amerikanische Film- und Fernsehgesellschaft ‘Warner Bros’ hat einen Deal mit der neuseeländischen Regierung vereinbart, damit der ‘Hobbit’ Film in zwei Teilen mit Regisseur Peter Jackson nun doch auf dem Inselstaat gedreht werden darf. Bis vor kurzem stand das Fantasy-Epos inmitten einer Auseinandersetzung mit einer einheimischen Gewerkschaft. Diese drohte die Produktion ins Ausland verlagern zu lassen. Das Problem seien die unterschiedlichen Gehälter zwischen Einheimischen und ausländischen Mitarbeiter.

Gestern kündigte Premierminister John Key (Foto) auf einer Pressekonferenz an, dass neue Arbeitsgesetze im Parlament durchgebracht werden, um zwischen Mitarbeiter und Vertragsfirma in der Filmindustrie zu unterscheiden. Man erhoffe, dass die neue Gesetzesgebung den Weg für weitere Hollywood-Produktionen in Neuseeland ebnen würde.

Ebenso wolle man einen Steuernachlass in Höhe von 15 Millionen Dollar in Kraft treten zu lassen. “Ich bin hocherfreut, dass wir dieses Ergebnis erzielt haben. Die beiden Filme hier zu drehen, wird nicht nur die Arbeitsplätze tausender Neuseeländer sichern, sondern wird uns auch erlauben, den Erfolg der ‘Herr der Ringe’-Trilogie weiter zu verfolgen und Neuseeland ein weiteres Mal als Weltschauplatz zu präsentierten”, so der Premierminister.

Als Teil der Vereinbarung wird der ‘Hobbit’ in Neuseeland auch seine Welt-Premiere bekommen und die Regierung will zusätzlich eine große Werbekampagne starten, um den Tourusmus im Land zu fördern.