Freitag, 29. Oktober 2010, 19:18 Uhr

Dolph Lundgren verdankt seine Action-Filmkarriere Grace Jones

München. Hünenhafte Figur und strammer Bizeps. Dolph Lundgren, der am 3. November seinen 53. Geburtstag feiert, gilt als Inbegriff des Muskelhelden. Dabei war der Actionstar nicht immer der starke Kerl, wie er im Interview mit TELE 5 zugibt: “Als kleiner Junge war ich alles andere als athletisch. Ich wurde von so vielen Allergien geplagt, dass ich ständig krank war und selten zum Sport gehenkonnte.”

Im TELE 5-Interview sagt Lundgren auch, wie er als 16-Jähriger ersten Mal mit Kampfsport in Berührung kam: “Damals lebte ich im Norden von Schweden bei meinen Großeltern. Ich wurde von meinem Vater
in diese Einöde strafversetzt, weil ich schlechte Noten nach Hause brachte und mich mit den falschen Typen herumtrieb”, so der gebürtige Stockholmer. “Dort oben herrschte neun Monate Winter, und ich versuchte, diese Zeit mit Skifahren und Eishockey zu überstehen. Bis ich Judo und Karate entdeckte. Das fand ich viel aufregender als Wintersportarten. Vor allem konnte ich damit endlich meinen Frust abbauen.”

Seinen Einstieg ins Filmgeschäft als James-Bond-Bösewicht (‘Im Angesicht des Todes’) verdankt der studierte Chemieingenieur Sängerin Grace Jones, mit der er vier Jahre lang zusammen lebte: “Ich besuchte sie am Set und stand in einer Ecke, als mich der Regisseur fragte: ‘Willst du nicht die Rolle des Typen übernehmen, der Christopher Walken mit einer Pistole bedroht?’ Das war pures Glück, auch wenn sich meine Rolle auf 20 Sekunden im Film beschränkte. Aber immerhin beflügelte es mich, mit der Schauspielerei weiterzumachen”, so Lundgren, der zuletzt in ‘The Expendables’ mit seinem Vorbild und Förderer Sylvester Stallone vor der Kamera stand.