Montag, 01. November 2010, 21:09 Uhr

Ricky Martin fing nach dem Outing an zu heulen

Los Angeles. Latino-Star Ricky Martin hat sich Ende März dieses Jahres zwar tapfer als homosexuell geoutet, aber ganz so einfach war das für den puertoricanischen Beau dann doch nicht. Denn hinter den Kulissen wurde der 38-Jährige von seinen Gefühlen übermannt.

Dies enthüllte Martin jetzt in einem Interview mit Oprah Winfrey, das am Dienstag ausgestrahlt werden soll. An dem Tag, an dem er eine E-Mail verschickte mit einem Text, der dann auf seiner Website veröffentlicht wurde fühlte er sich zu ersten Male wie “benommen” und dann “erleichtert”.

Doch dann habe ihn das Ausmaß dessen, was er getan hatte, überrollt. Auf seiner Homepage schrieb er damals: “Ich bin stolz, sagen zu können, dass ich ein homosexueller Mann bin. Ich bin sehr gesegnet, der sein zu dürfen, der ich bin“.

Bei Oprah Winfrey sagte er jetzt: “Als ich merkte, okay, ich habe gerade senden gedrückt, ähm war ich allein. Ich war in meinem Studio für eine Minute allein. Mein Assistent kam herein und ich fing an zu weinen wie ein kleines Baby. Ich begann zu schluchzen.”

Martin ist Vater von zweijährigen Zwillingssöhne Valentino und Matteo. Die Leihmutter seiner Kinder sind der Grund, warum er glaubteden Fragen über seine Sexualität nicht mehr ausweichen zu können.”

“Ich konnte es nicht mehr ertragen”, sagt er düber die Entscheidung. “Es war zu schmerzhaft. Aber ich denke, das Wichtigste sind meine Kinder. Als ich sie in meinen Armen hielt kam dieses,” Was, soll ich sie lehren, wie man lügt? “Okay, es ist Zeit, der Welt es zu sagen.”