Dienstag, 02. November 2010, 6:27 Uhr

Emma Watson: "Harry Potter" verfolgte sie überall hin

Los Angeles. Emma Watson (20) hatte einen “Zusammenbruch”, als sie an ihrem ersten Tag an der Uni von jemanden um ein Autogramm gebeten wurde. Die Schauspielerin (‘Harry Potter’) studiert derzeit Literatur an der ‘Brown University’ in Providence, Rhode Island.

Die hübsche Aktrice entschied sich dafür, ihre Ausbildung in Amerika fortzuführen anstatt in England, weil sie dachte, dass sie sich in den Staaten besser integrieren könne. Sie befürchtete, Studenten an britischen Universitäten würden nur mit ihr über ihre Darstellung der Hermine Granger in den Harry-Potter-Filmen sprechen wollen, daher war sie am Boden zerstört, als an ihrem ersten Tag ein paar Jungs auf sie zu kamen und sie um ein Autogramm baten.

“Letzten Endes hatte ich einen Zusammenbruch”, erzählte sie der britischen ‘Vogue’. “Keinen Wutanfall, mehr ein unkontrollierbares Heulen. Jeder sah mich entsetzt an: ‘Oh mein Gott! Was ist stimmt nicht mit ihr?’ Ich sagte nur: ‘Es tut mir wirklich leid, aber ich bin hier, um zu studieren, und ich will einfach nur eine Studentin sein. Wäre es okay, wenn ich nicht unterschreibe, weil ihr mich eh die ganze Zeit hier sehen werdet?’.”

Die Beauty war fest entschlossen, das Studentenleben voll auszukosten, als sie nach Amerika kam. Sie wohnte in einem Studentenwohnheim, teilte ihr Bad mit sieben anderen Leuten und ging auch zu einer Menge Partys. Sie hat einige gute Freunde gefunden und ist weiterhin verblüfft, dass niemand über sie in den Medien oder auf einer sozialen Netzwerkseite gesprochen hat.

“Eines Morgens ging ich vom Bad aus nur in ein Handtuch gehüllt den Korridor entlang und ich dachte, ich muss verrückt sein, jeder könnte eine Kamera unter mein Handtuch halten und das Foto bei Twitter einstellen. Aber niemand tat es”, verriet sie der Zeitschrift. “Nicht einmal, als ich meine Geburtstagsparty hatte – 100 Leute kamen und nicht einer stellte ein Foto auf Facebook.”

Fotos: Warner Bros.