Dienstag, 02. November 2010, 17:35 Uhr

Green Day sind nur besoffen gut auf der Bühne

Los Angeles. Rockstar Billie Joe Armstrong (38) denkt, ‘Green Day’ seien live nur so gut, weil sie immer betrunken auf die Bühne gehen. Der Frontmann der US-amerikanischen Punk-Band (‘Boulevard Of Broken Dreams’) hat das Gefühl, dass er und seine Jungs seit der Gründung 1987 große Fortschritte in Sachen Live-Performance gemacht haben. Das liegt dem Sänger und Gitarristen zufolge aber nicht etwa an der wachsenden Erfahrung, sondern am Alkoholpegel.

“In der Zeit von ‘Insomniac’ [viertes Studio-Album 1995] wurden wir eine scheiß Live-Band”, lästerte Armstrong im ‘Q’-Magazin über sich und seine Kollegen Mike Dirnt und Tré Cool. “Damals fingen wir an, in Arenen zu spielen und wir wussten nicht wirklich, wie man das richtig macht. Zur selben Zeit wurden wir viel introvertierter.”

Den Weg raus aus der Abwärtsspirale lieferte der Alkohol. Armstrong lachte: “Wir fingen an, viel mehr zu trinken. Wenn du besoffen auf der Bühne stehst, sind deine Hemmungen weg. Die meisten Sachen, die wir gebracht haben – wie Fans zum Singen auf die Bühne zu holen oder als Drag-Queens rumzurennen – sind betrunkene Ideen gewesen.”

Billie Joe Armstrong beschrieb den perfekten Vor-der-Show-Drink wie folgt: “Es gab Zeiten, da hatte ich ein Sixpack Bier intus und vielleicht ein paar Schnäpse – dann bist du genau auf der richtigen Umdrehungszahl. Dann willst du einfach nur ausflippen.”
Das Geheimrezept funktioniert: Inzwischen ist ‘Green Day’ berühmt für krasse Bühneneinlagen. (Cover)