Mittwoch, 03. November 2010, 18:09 Uhr

Chris Pine hat das Vorsprechen für "Avatar" versaut

Los Angeles. Chris Pine (30) hätte gerne die männliche Hauptrolle in James Camerons Erfolgsstreifen ‘Avatar’ gespielt, aber leider hat er das Vorsprechen in den Sand gesetzt. Während eines Interviews mit der britischen Ausgabe der ‘Glamour’ erinnerte sich der Schauspieler an das peinliche Casting, das am Ende übrigens zugunsten von Hollywood-Beau Sam Worthington ausging: “Das war mein schlimmstes Vorsprechen überhaupt und jemals. Es war so schlecht, ich weiß noch, dass ich hinterher gelacht habe.”

Wie gut dass Pine den Misserfolg mit Humor nehmen konnte und schließlich hat er es auch so in der Traumfabrik zu Ruhm und Ehre gebracht. Der Berkeley-Absolvent ergatterte im letzten Jahr die Hauptrolle im ‘Star Trek’-Remake und kann als nächstes an der Seite von Denzel Washington in ‘Unstoppable’ bewundert werden. Außerdem spielt er mit Reese Witherspoon in ‘This Means War’ und spielt da den CIA-Analysten Jack Ryan – seinen Status als einer der heißesten Newcomer Hollywood hat er also auf jeden Fall zementiert.
An seinen Erfolg hat sich der sympathische Kalifornier allerdings noch nicht gewöhnt: “Ich habe definitiv gerade eine außerkörperliche Erfahrung, was das Glück, das ich erlebe, angeht”, gestand er. “Als Schauspieler versuchst du oft einfach zu überleben – glaubt mir, so ging’s mir auch – aber jetzt scheinen die Rollen zu mir zu kommen.”

Pine plauderte auch aus, welch unglaubliche Erfahrung die diesjährige Oscar-Verleihung für ihn gewesen sei. Er war so nervös, weil er eine Kategorie präsentieren durfte, dass er sich in seiner Verzweiflung hinter der Bühne einen hinter die Binde goss.

“Es war ein bemerkenswertes Jahr. Die Oscars waren absolut entsetzlich. Großartig, aber versteinernd. Ich war ein Präsentator und ich kippte hinten Wodkas und betete zu Gott, dass ich nicht abkac*en würde”, erinnerte sich Chris Pine. (Cover)