Mittwoch, 03. November 2010, 10:41 Uhr

Die Charts der Woche: "Berlins Most Wanted" schießen nach vorn

Baden-Baden. Sie ist die erfolgreichste deutsche Album-Künstlerin aller Zeiten. Alleine ihre 2001er „Best Of“-LP hielt sich 335 Wochen in der Top 100 und ist die am längsten platzierte Platte überhaupt. Auch mit ihrem neuesten Streich stattet Andrea Berg den media control Album-Charts nun einen Besuch ab: Ganz „Schwerelos“ lässt sie sich auf Platz eins des Rankings nieder.

Einen krassen musikalischen Gegensatz zu der Schlagersängerin stellen Berlins Most Wanted dar. Die aus Bushido, Fler und Kay One bestehende Rap-Formation findet mit ihrem selbstbetitelten Longplayer an zweiter Stelle ein neues Zuhause.

Von Schmugglern, Schatzsuchern und Schicksalen weiß Chris de Burgh zu berichten. Der irische Superstar nimmt sich auf „Moonfleet & Other Stories“ einem Abenteuerroman aus dem 19. Jahrhundert an und landet neu auf Rang drei.

Auch Sarah Connor ist in dieser Woche beliebt. Die „X Factor”-Jurorin erlebt ihre „Real Love“ auf Position acht. Der vor rund einem Monat 65 Jahre alt gewordene Bryan Ferry debütiert mit „Olympia“ auf Platz 15.

Für Kings of Leon geht die Chart-Sonne schon wieder unter. Nach nur einer Woche an der Spitze verabschieden sie sich mit „Come Around Sundown“ auf den sechsten Platz.

In den Single-Charts sorgen zwei Ohrwürmer aus England für mächtig Furore. Leona Lewis Hit „Run“, der dank „Das Supertalent“ auf RTL ein Revival erlebt, stürmt von 27 auf drei. „Stay The Night“ von Schmusesänger James Blunt steigt neu an vierter Stelle ein.

US-Hip-Hopper und Gnarls-Barkley-Mitglied Cee Lo Green präsentiert sich weniger galant: „F…K You“ heißt seine neue Single, die es aus dem Stand auf Rang elf schafft.

Mit „I Die For You Today“ liefern Alphaville an 15. Stelle einen Vorgeschmack auf ihr lang erwartetes Comeback-Album. Xavier Naidoo fleht auf Platz 32: „Bitte Hör Nicht Auf Zu Träumen“.

Nichts getan hat sich auf den ersten beiden Rängen: Dort stehen nach wie vor Israel „Iz“ Kamakawiwo’ole mit „Over The Rainbow“ und Rihanna mit „Only Girl (In The World)“.

Foto oben: ersguterjunge.de, Frank P. Wartenberg für VOX/Bildbearbeitung Guido Lange