Nach Helikopterabsturz: Etwas Hoffnung für Anna-Maria Zimmermann

Freitag, 5. November 2010, 21:58 Uhr


Berlin. Die Ärzte von Anna-Maria Zimmermann (21) konnten die eiserne Lunge, an die die Sängerin (’1000 Träume weit’) angeschlossen werden musste, wieder abstellen. Zwar muss die ehemalige ‘Deutschland sucht den Superstar’-Kandidatin noch beatmet werden, ihre Lunge kann jedoch wieder selbst für Sauerstoff sorgen: “Die Ärzte waren heute wieder optimistisch. Die eiserne Lunge konnte wieder abgeschaltet werden”, verriet Jens Garlichs, Pressesprecher des Traumazentrums Bethel, gegenüber der ‘Bild’-Zeitung. “Dadurch reicht nun wieder die künstliche Beatmung aus, zusätzliche technische Apparate werden für die Lungenbeatmung nicht mehr benötigt.”

Dennoch wird es noch einige Zeit dauern, bis die Sängerin aus dem künstlichen Koma geholt werden kann: “Es wird mindestens noch zwei bis drei Wochen dauern, bis sich ihr Zustand so stabilisiert hat, dass eine Operation durchgeführt werden kann, um die Knochenstücke zu entfernen”, erklärte Garlichs.
Anna-Maria Zimmermann war am 24. Oktober mit einem Helikopter im Kreis Paderborn abgestürzt und hatte sich bei dem Unglück lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. (Cover)

Unterdessen äußert sich auch Mario G., Pilot des Unglücks-Helikopters auf der Website des Unternehmens: “Ich, Mario M., war Pilot des am 24.10.2010 in Altenbeken abge­stürzten Helikopters. Die Nachricht über die Verschlechterung des Gesundheitszu­standes von Anna-Maria Zimmermann hat mich zutiefst erschüttert. Ich hoffe und bete, dass Anna-Maria und die Mitpassagiere trotz ihrer schweren Verletzungen wie­der vollständig genesen. Meine Gedanken sind ununterbrochen bei ihnen. Alles an­dere ist für mich derzeit nebensächlich.”

Foto: Stefan Lemanski



klatsch-tratsch.de Copyright © 2002 - 2014 • Powered by SEVALmediaKontaktImpressum
Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)