Montag, 08. November 2010, 20:50 Uhr

Deshalb bekam James Franco Rolle im Bergsteiger-Drama "127 Hours"

Los Angeles. Hollywoodstar James Franco (32) verlor beinahe seinen Part in ‘127 Hours’, weil dem Regisseur seine Frisur nicht gefiel.  Der Schauspieler (‘Milk’) verkörpert in dem neuen Film den Kletterer Aaron Ralston, der seinen eigenen Arm mit einem Taschenmesser abtrennen musste, als er unter einem Felsen gefangen war.

Der blutrünstige Streifen hat einen Oscar-Hype ausgelöst, doch Filmemacher Danny Boyle (‘Slumdog Millionär’) hätte den Beau mit dem fluffigen Haarschopf fast nicht gecastet, weil er meinte, dass sein Haarstyle ablenkend sei. “Ich machte Probeaufnahmen, die eine Rede waren, die letztendlich eine der Video-Tagebücher im Film wurde”, erzählte Franco. “Ich machte sie zweimal, aber ich merkte, dass Danny mein Haar abdeckte, als er es sich auf dem Bildschirm noch mal ansah. Das Haar war nicht ganz richtig.”

Der schöne Mime realisierte, dass er Glück hatte, die Rolle des heute legendären Sportlers Ralston zu bekommen, weil er nicht mit dem Körperbau des Kletterers mithalten konnte. Er und der Regisseur hätten sich letztendlich darüber geeinigt.

“Ich glaube, er mochte die Performance, aber ich habe Aaron von der Statur her nicht ganz gepasst. Wir haben es geschafft, am Ende drum herumzukommen”, gestand James Franco.

‘127 Hours’ unter der Regie von Danny Boyle kommt in Deutschland am 14. Frebruar in die Kinos. (Cover)

Fotos: Fox