Donnerstag, 18. November 2010, 15:22 Uhr

Angelina Jolie will die Drehtage in Bosnien runterschrauben

Sarajevo. Hollywood-Schönheit Angelina Jolie (35) hat für die Dreharbeiten ihres Regiedebüts in Sarajevo eigentlich 10 Tage eingeplant, doch will nun sie ihre Zeit in Bosnien für ihr Regiedebüt verkürzen. Wie ihr Produzent Edin Sarkic heute bestätigte, sind jetzt stattdessen nur 3-4 Tage vorgesehen, wobei Angelina selbst nur kurzfristig am Set vor Ort sein wird.

Die Schauspielerin bekam von der bosnischen Regierung anfänglich keine Dreh-Genehmigung für ihren neuen Film, weil die Geschichte auf Empörung einer Frauenvereinigung stieß, die Opfer schwerer Greueltaten wurden. In dem Film geht es um eine Liebesbeziehung zwischen einer muslimischen und bosnischen Frau und einem Serben, der sie zuvor vergewaltigte.

Entgegen allen Gerüchten erhielt Jolie die Erlaubnis, in Sarajevo zu drehen. Doch nun sei sie gegenüber der lokalen Spannungen rund um ihren Film ein wenig sensibel geworden und hatet deshalb beschlossen, stattdessen Teile des Films weiterhin in Ungarn zu drehen.

Jolie hat sogar den Wunsch erwähnt, sich mit einigen der Frauen zu treffen, die damals im Kriege zum Opfer gefallen sind und vergewaltigt wurden.