Freitag, 19. November 2010, 16:23 Uhr

Denzel Washington fühlte sich in seinem neuen Film wie bei "Jackass"

Los Angeles. Denzel Washington (55) fühlte sich bei den Dreharbeiten zu seinem jüngsten Film, als ob er einen ‘Jackass’-Streifen machen würde, weil die Stunts so “töricht” waren. Der Hollywoodstar (‘Training Day’) spielt in ‘Unstoppable – Außer Kontrolle’ einen Lokführer. Der Actionstreifen basiert lose auf der wahren Geschichte zweier Gleisarbeiter, die versuchen, einen außer Kontrolle geratenen Zug aufzuhalten, der mit giftigen Chemikalien beladen ist. Es gibt einige gefährliche Actionsequenzen, von denen viele auf schnell fahrenden Zügen vollführt werden mussten, und der Schauspieler gesteht, dass er während des Drehs Angst hatte.

“Es ist einfach ein intensiver Ritt mit einigen unglaublichen, wenn nicht törichten, Stunts. Ich hatte das Gefühl, wir waren in ‘Jackass 4’ oder so, [bei] einigen der Sachen, die wir taten”, lachte der Leinwandheld im Interview mit der britischen Zeitung ‘The Daily Telegraph’. “Es ist mir egal, in welchem Alter du bist, wenn du fällst … der Boden gibt dir keine Auszeit, so, ‘Oh, er ist ein bisschen älter.’ Es war wirklich töricht, aber wir taten es und es ist auf der Leinwand. Ich denke, das half dabei, mehr Spannung zu schaffen, weil die Leute realisierten, ‘Oh wow, sie sind wirklich dort oben.’ Es fühlt sich etwas gefährlicher an, als einfach vor einem Greenscreen, mit dem Computer erzeugt.”

Tony Scott führte bei ‘Unstoppable – Außer Kontrolle’ Regie und hat mit Washington zuvor schon etliche Male zusammen gearbeitet und die beiden Männer verstehen sich gut. Allerdings hat es der Mime nicht ausgeschlossen, sich in Zukunft auch mit dem Bruder des Filmemachers, Ridley Scott, zusammen zu tun.
“Ridley hat mich nicht angerufen. Er hat seinen Mann. Ich glaube, Ridley hat fünf Filme mit Russell [Crowe] gemacht. Russell ist sein Mann. Aber wenn Ridley anruft, bin ich zu haben”, scherzte Denzel Washington. (Cover)