Montag, 22. November 2010, 12:59 Uhr

Johnny Depp ist nicht hässlich zu kriegen

Los Angeles. Hollywoodstar Johnny Depp (47) sieht selbst auf manipulierten Fotos gut aus. Ein Top-Fotograf hat jetzt gestanden, dass er einmal die Beleuchtung bei einem Foto des Schauspielers (‘Fear and Loathing in Las Vegas’) änderte, nur um zu schauen, ob er ihn schlecht aussehen lassen könne. Das sei jedoch unmöglich, erklärte das schottische Knipsgenie Albert Watson (68) schließlich. “Du kannst kein schlechtes Foto von ihm aufnehmen. Ich weiß es”, verriet der Kameraprofi der ‘New York Post’ im New Yorker ‘Core Club’, wo sein neues Buch ‘UFO (Unified Fashion Objectives’) gefeiert wurde. “Ich habe ihn unterbeleuchtet, nur um zu sehen, wie das ausfallen würde, und er sah immer noch gut aus.”

Watson ist ein bekanntes Gesicht in der Welt der Mode, Kunst und VIPs und wurde von den ‘Photo District News’ zu den einflussreichsten Fotografen aller Zeiten gezählt. Während der Fotograf Johnny Depp dafür bewundert, dass dieser auf durchweg allen Fotos fantastisch aussieht, irritiert es ihn jedoch, dass der dunkelhaarige Leinwandschönling selbst mit seinem wohlgeformten Äußeren so bescheiden umgeht. Der Fotoexperte, der mehr als 200 ‘Vogue’-Covers produziert hat, plauderte aus, dass es der preisgekrönte Kinoheld nicht akzeptiere, dass er auf Bildern stets blendend aussieht, sondern es sei ihm peinlich, wenn Leute darüber Kommentare machten.

“Er ist ein sehr gut aussehender Mann. Aber er mag nicht, wenn man darüber spricht”, sagte Albert Watson. “Du kannst ihm nicht sagen, ‘Du siehst auf dieser Fotografie gut aus.’ Aber er sieht auf jedem Foto gut aus”, schwärmte er von Johnny Depp. (Cover)