Donnerstag, 25. November 2010, 19:11 Uhr

Paris Hilton: Haarverlängerungsskandal geht in eine neue Runde

Los Angeles. Hotel-Erbin Paris Hilton (29) hat eine Gegenklage gegen den Hersteller ‘Hairtech International’ eingereicht, der für seine Haarverlängerungen bekannt ist. Im August verklagte dieser das Society-Blondchen auf 35 Millionen Dollar, weil sie angeblich keine richtige Werbung für das Produkt betrieben habe und obendrein auch noch Extensions von einer Konkurrenzfirma trug. Somit begang Hilton einen Vertragsbruch. Die 29-Jährige war für die Firma das Gesicht für deren “Dream Catchers”-Kollektion und bekam 2007 rund 3,5 Mio. Dollar dafür.

Nun schlägt das It-Girl hart zurück und fordert jetzt 2,1 Millionen Dollar Schadenersatz. Außerdem will sie auch 400.000 Dollar für Bußgeldzahlungen und Anwaltskosten sowie weitere 500.000 Dollar für Rechtsschutz durch Feststellungsverfahren einfordern.

In der Klage, die im Superior Court in Los Angeles eingereicht wurde, wirft Hiltons Anwalt dem Unternehmen vor, aus “Frau Hiltons Marke und Ruhm versucht zu haben, Profit zu schlagen”.

‘Hairtech International’ wollte zwar beachtliche und auch garantierte Honorare als Zahlung anbieten, um im Gegenzug die Marke eng mit Paris Hilton in Verbindung zu bringen.

Schlimm: Die Firma hatte auch noch vergessen, 1,7 Mio. Dollar zu zahlen. Auch soll der Hersteller “heimlich Dokumente verändert haben, die Frau Hiltons Unternehmen zur Unterzeichnung vorgelegt wurden”.

Schließlich dementierte Paris den Vorwürfe, unprofessionell für die Produkte geworben zu haben. Von Geschäftsführer Chris Volek habe sie eine E-Mail erhalten, nachdem sie einen Werbespot drehte. Darin heißt es laut ‘TMZ’: “Hey Paris. Ich weiß, es war ein langer Tag, aber Baby, du hast voll gerockt. Allein durch die Aufnahmen habe ich gesehen, dass dies ein höllisch guter Werbespot wird, du warst wirklich klasse.”