Donnerstag, 25. November 2010, 21:52 Uhr

Winona Ryder wäre gerne Angelina Jolies Freundin geworden

Los Angeles. Winona Ryder (39) dachte, sie würde eine “tolle Freundschaft” mit Angelina Jolie knüpfen, als sich die beiden 1999 bei den Dreharbeiten zu ‘Durchgeknallt’ kennenlernten. Für Jolie (‘Der fremde Sohn’) bedeutete die Rolle den Durchbruch in Hollywood, für ihre Darstellung der Lisa Rowe, die in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht ist, erhielt sogar einen Oscar. Ryder betonte nun, sie sei es gewesen, die die heutige Lebensgefährtin von Brad Pitt bei dem Film dabei haben wollte, da sie das unglaubliche Talent der jungen Frau erkannt hatte.

Außerdem hoffte sie, auch eine neue Freundin gewinnen zu können: “Sie war die einzige Person, die ich dafür im Kopf hatte und ganz offensichtlich war sie unglaublich, sie hat einen Academy Award gewonnen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass wir ganz tolle Freundinnen werden würden”, gestand die Aktrice dem ‘Total Film’-Magazin. Auch Ryder spielte damals in dem Streifen mit und produzierte ihn auch.

Weil sich beide Schauspielerinnen dem Film mit Haut und Haaren verschrieben und sorgfältig darauf bedacht waren, in ihren Rollen zu bleiben, wurde es allerdings leider nichts mit der der Freundschaft, die sich Ryder erhofft hatte. Dennoch hat sie einen Riesenrespekt vor Jolie, die mittlerweile Mutter von sechs Kindern ist: “Aber ich schätze, sie musste mich einfach als Susanna [Ryders Rolle] sehen, nicht als Winona, deswegen bliebt sie auf sehr respektvolle Weise auf Distanz. Es war ein wenig ärgerlich, dass die Presse und die Kritiken es darstellte, als hätten wir uns nicht gemocht, weil ich mich so wahnsinnig für sie freute und es im Gefühl hatte, dass sie einen Preis gewinnen würde”, behauptete Winona Ryder. (Cover)