Samstag, 01. Januar 2011, 10:49 Uhr

James Franco: Unmöglich, ein perfekter Schauspieler zu sein

Los Angeles. Stellt sich hinten an: James Franco (32) denkt, dass es unmöglich sei, ein perfekter Schauspieler zu sein, da man den Anforderungen der Regisseure gerecht werden müsse. Der Hollywood-Star (‘Eat, Pray, Love’) wurde für seine Rolle in dem neuen Film ‘127 Hours’ viel gepriesen, der auf der wahren Geschichte eines Kletterunfalls des amerikanischen Bergsteigers Aron Ralston basiert. Danny Boyle übernahm bei dem Streifen die Regie und Franco wurde für seine Darstellung bereits für den ‘Golden Globe’ als bester Schauspieler nominiert.

Zu Beginn seiner Karriere bedeuteten Auszeichnungen und Nominierungen sehr viel für den Schauspieler. Er maß seinen Erfolg daran, wie die Zuschauer und Kritiker seine Filme beurteilten, doch heutzutage ist das für Franco weniger wichtig.

“Alles was ich hatte, war die Schauspielerei und ich definierte mich über die Filme, die ich drehte”, erklärte er. “Wenn ein Film gut ankam, war ich glücklich und wenn nicht, war ich unglücklich. Es machte mich verrückt, das endgültige Produkt als Schauspieler kontrollieren zu wollen. Das ist Wahnsinn. Deshalb musste ich erst verstehen, dass mein Job als Schauspieler dazu dient, die Vision eines Regisseurs umzusetzen. Und das ist alles.”

Der Akteur ist immer darum bemüht, sich in die Charaktere, die er spielt, hineinzuversetzen. So lebte er zum Beispiel am Rand der Gesellschaft als er einen Drogenabhängigen verkörperte, aber sein neuer Film fiel ihm besonders schwer. “Wenn ich zurückblicke, dann war es ein unglaubliches Erlebnis. […] Und die Geschichte war so heftig”, fügte James Franco noch hinzu.