Freitag, 07. Januar 2011, 12:54 Uhr

Der neue Spider-Man-Star Andrew Garfield wurde in Schule gehänselt

Los Angeles. Andrew Garfield (27) mag zwar nun eine viel versprechende Karriere als Schauspieler haben, musste aber in der Schule Gemeinheiten von seinen Mitschülern ertragen. Der Brite (‘Boy A’), der mit Filmen wie ‘The Social Network’ und ‘Never Let Me Go’ auf sich aufmerksam machte, wird nun ‘Spider-Man’ spielen. Die Erfahrungen in seiner Jugend hilft ihm dabei, sich in die Rolle von Peter Parker in hineinzuversetzen: Parker, der durch einen Spinnenbiss zu Spider-Man mutiert, wird nämlich auch immer gehänselt.

“Jede Schule hat Raufbolde und wenn man ein Kind ist, hätte man gerne die Macht, sie zu bekämpfen und andere Leute zu beschützen”, erklärte der Jung-Star in einem Interview mit der britischen Zeitung ‘The Daily Mail’. “Schule ist hart. Ich denke, jeder wurde mal schikaniert. Kinder können unglaublich grausam sein. An manchen Tagen kam man nach Hause und dachte ‘heute war’s wirklich schlimm’, deshalb denke ich, dass ich gehänselt worden bin. Ich denke, jeder wird in seinem Leben von jemand anderem schikaniert. Niemand kann dem entkommen.”

Der Brite ist begeistert darüber, die Rolle von Spider-Man bekommen zu haben und fand es “surreal” und “überwältigend”, als er zum ersten Mal in den berühmten blauroten Anzug schlüpfte. Er hat als Junge die Comics geliebt und immer gehofft, er wäre so stark, um sich gegen die Rüpel durchzusetzen zu können.

“Ich glaube nicht, dass ich Spider-Man als eine Art Rache gegen diejenigen spiele, die mich damals drangsaliert haben. Im Ernst, das ist wirklich kein Rachefeldzug. Aber als Junge habe ich mir sicher gewünscht, größer und stärker zu sein um anderen und mir zu helfen. Spider-Man war meine Lieblings-Superheld. Ich denke, ich konnte mich am besten mit ihm identifizieren. Sein Kampf war tiefgreifend und ich habe das verstanden”, schwärmte Andrew Garfield von seiner neuen Rolle als Spider-Man. (Cover)