Sonntag, 09. Januar 2011, 13:23 Uhr

DSDS: Eine strippende Hexe und das Quoten-Schicksal der Woche

Köln. Samstagabend startete ‘Deutschland sucht den Superstar’ in die achte runde und durchschnittlich 7,47 Millionen Zuschauer waren angesichts mangelnder Alternativen dabei. Und während der letzte Gewinner Mehrzad Marashi demnächst eine Tanzschule in Hamburg-Poppenbüttel eröffnen will, schicken sich nun die neuen Kandidaten an, definitiv einen ähnlichen Weg zu gehen. Schließlich stehen ihnen nach dem Staffelsieg alle Möglichkeiten offen, ausgenommen die im Musikgeschäft.

Marionettenspielerin Anna-Carina Woitschack (18)  gab gestern Abend Duffys “Mercy” zum Besten und kam mit dreimal “ja!” weiuter. Auch Medizinstudent Marco Angelini (26) aus Voitsberg/Österreich, schaffte es in Lederhose eine Runde weiter. Er überzeugte mit Paolo Nutinis “These Streets” und großer Stimme.

Dabei war wieder eine – Entschuldigung – nervende quotenkrebskranke Schicksalsnummer. Stefan Simon, optisch nicht die Granate mit Popstar-Attitüde, kam mit seiner krebskranker Mutter, die im Rollstuhl gekommen war, um ihrem Sohn beizustehen. Doch leider kann er nicht singen und man weiß nun warum er in die Musik-Sendung gehievt wurde: Mama hat nicht nur Krebs, sondern auch Bypässe und Pflegestufe drei, ist sogar ans Sauerstoffgerät gebunden. Der Papa ist tot und da soll DSDS-Teilnahme den Schmerz lindern helfen. Nicht auszuhalten!

Zum Schluß macht sich die Sombrero-behütete Hendrikje Padula (33) aus Wolfsburg zum Affen. Dieter Bohlen begrüßte die Dame mit: “Welche Hexe kommt denn jetzt an?”.
Die Hexe sang Marianne Rosenbergs “Er gehört zu mir” und strippte dazu. Wetten, dass nicht sie sich diese Perversion ausgedacht hat, sondern die Redaktion. Wetten, dass Madame einfach nicht den Horizont hat, um zu merken, wie sie hier vorgeführt wird?

Fotos: RTL/Axel Kirchhof

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