Dienstag, 11. Januar 2011, 15:39 Uhr

Jay Khan im Dschungelcamp: "Sicher wird es eine spannende Klassenfahrt"

Köln. Ab Freitag ist auch Ex-Boyband-Sänger Tariq Jay Khan (28) im RTL-Dschungelcamp und Teil einer besonderen Comedy-Show. 1989 zog der gebürtige Londoner mit seine Familie nach Berlin um. 1998 wollten die Khans dann wieder zurück nach London, Jay blieb aber mit seinem Vater an der Spree. Jay Khan kehrte 1991 dann aber doch nach England zurück, um einige Semester Journalismus zu studieren.

Bereits im Alter von 15 Jahren wurde Jay Khan von Musikproduzent Mark Dollar als Songwriter engagiert. Jay Khan schrieb später an einigen Tracks auf dem Debütalbum der Casting-Band “Overground” mit.

Schließlich wurde Jay Khan Teil der internationalen Boy-Band “US5”, fungierte als Songwriter und Produzent. Und jetzt geht es also ins Dschungelcamp.

Dazu sagte er: “Ich bin seit fünf Jahren Teil einer erfolgreichen Band und alles wurde immer durchorganisiert. Jetzt will ich mal was machen, was gegen den Strom geht und meine Grenzen testen. Ich hoffe, es wird eine spannende Klassenfahrt für Erwachsene.”

Eine Erwartungshaltung habe Khan allerdings nicht und das sei es auch, was ihn so beunruhige. “Ich bin von Natur aus eher ein Typ, der alles kontrolliert und wissen will, was auf einen zukommt. Im Dschungel wird es nicht so sein und das ist Nerven zerreibend.”

Angst habe er vor Kakerlaken, Spinnen, Schlangen, Höhlen und Wasser. “Ich habe vor allem Angst.” Da mache es auch keinen Unterschied, ob es sich um Spinnen oder Schlangen handele. “Ach, da tut sich nichts. Es krabbelt alles und spricht nicht meine Sprache.”

Jay Khan fällt es nicht schwer aif sein Handy oder Haargel verzichten zu müssen: “Ich bin viel weniger eitel, als es die Menschen annehmen, aber dennoch achte ich auf mich und sicherlich wird mir mein Gel auch fehlen. Aber ich möchte sehen, wie ich mit dieser Situation klar komme, wenn alles auf ein Minimum reduziert wird.”

Sich nackt zu zeugen, sei auch kein Problem für den Sänger: “Nein, ob Dusche oder Wasserfall, das ist mir egal. Mein Instinkt sagt mir, dass man die Kameras nach ein paar Tagen vergisst.”

Fotos: RTL/Stefan Gregorowius