Dienstag, 11. Januar 2011, 20:05 Uhr

Rupprath im Dschungelcamp: "Hier kann ich meine Grenzen austesten"

Köln. Am Freitag startet das RTL-Dschungelcamp in die fünfte Runde und auch Schwimmlegende Thomas Rupprath (wurde 63 Mal Deutscher Meister, gewann 51 internationale Medaillen) ist dabei. Am 26. Juni 2010 beendete der Mann mit seinem Adonis-Body seine Schwimm-Karriere. Der 33-jährige ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Urte in Rostock. Das Paar hat zwei Kinder.

Für Thomas sei es ein großes Abenteuer bei “Ich bin ein Star” mitrzumachen. “Hier kann ich meine Grenzen austesten. Ich glaube, so eine Chance bekomme ich im Leben nie wieder.” Ängstlich sei er überhaupt nicht. “Genauso habe ich es auch immer mit dem Sport gehalten: Ich hatte nie Angst vor meinen Gegner, sonst wäre ich auch da falsch. Ich hatte immer Respekt, weil sie ja auch immer etwas geleistet haben. So sehe ich das auch bei meinen Mitbewohnern.”

Vor den Dschungelprüfungen habe er keine Angst, aber “größeren Respekt habe ich vor den Dingen, die ich essen muss. Ich werde aber alles versuchen und probieren. Ich würde nie aufgeben und solange ich alles versucht habe, kann ich mir auch keine Vorwürfe machen.”

Thomas Rupprath gesteht, dass er sehr eitel ist und daher schon eher ein Problem mit der eher mangelnden Hygiene im Camp habe. “Außerdem habe ich ja in den vorigen Staffeln mitbekommen, dass die Toilette nicht immer so sauber gehalten wurde. Ich hoffe, dass der Toilettendienst gut eingeteilt wird! Es kann gut sein, dass ich Hygienetücher mitnehme, wenn ich darf. Ich hätte auch kein Problem damit, die Toilette selber zu putzen. Das ist echt super wichtig und während der ganzen Zeit der einzige Ort, an dem man für sich ist.”

Dennoch könne Rupprath auf Luxus gut verzichten. “Ich bin durch den Sport ja ein bisschen aufs Campleben eingerichtet, in den Vorbereitungslagern hat man auch nicht unbedingt Luxus.”

Im Camp wolle er allerdings Sport treiben, um in Form zu bleiben. Zu seiner Rolle im RTL-Dschungelcamp sagte Thomas “Ich bin kein Macher, ich bin eher einer der mit Anweisungen gut klar kommt, was sicherlich auch mit der Zeit als Profisportler zu tun hat.”