Mittwoch, 12. Januar 2011, 21:10 Uhr

Til Schweiger kommt jetzt mit "Kokowääh" ins Kino

Hamburg. Til Schweiger (47) ist Regisseur, Drehbuchautor und schauspieler und ihm liegen die Frauen liegen zu Füßen. Deshalb wird er oft als Womanizer bezeichnet.”Das schreiben Journalisten, die versuchen, jemanden in eine Schublade zu stecken”, so Schweiger im Interview mit der monatlichen Frauenzeitschrift Maxi.

“Ich habe schon so viele Bezeichnungen für mich gelesen. Es bringt nichts, sich darüber aufzuregen.” Dafür verrät der Star, auf welchen Typ Frau er stehe: “Ich mag natürliche Frauen, die sich nicht schminken. Und ich mag Frauen, die Humor haben. Das ist das Wichtigste.”

Seine große Liebe gelte aber seinen Kindern. “Ich wollte immer Kinder haben. Schon als ich zwanzig war, habe ich von einer eigenen Familie geträumt. Das ist so eine ganz besondere Liebe, die durch nichts zu ersetzen oder kaputtzumachen ist”, meint Schweiger.

“Nachdem ich ein Kind hatte, dachte ich, was ist, wenn ich ein zweites Kind habe? Dann muss ich ja was von der Liebe wegnehmen und die dem anderen Kind geben. Jetzt weiß ich: Man muss überhaupt nichts wegnehmen. Da kommt nur noch eine neue Liebe dazu.”

Schweiger selbst sei übrigens recht eitel. “Also nicht mit meiner Arbeit. Ich bin eitel mit mir, wenn ich in den Spiegel gucke und sage: ‘Oh Gott, du siehst schon wieder so müde und fertig aus.’ Oder ich finde mich zu dick oder so – da bin ich schon eitel. (…) Ich glaube, wenn ein Mensch überhaupt nicht eitel ist, lässt er sich gehen und verwahrlost.”

Am 3. Februar kommt Til Schweigers neuester Film “Kokowääh”, ein charmanter Patchwork-Familienspaß, in die deutschen Kinos. Til Schweigers leibliche Tochter Emma spielt darin die achtjährige Magdalena, die behauptet seine Tochter zu sein.

Fotos: Warner Bros