Donnerstag, 13. Januar 2011, 12:31 Uhr

Ein Gag zuviel: Bully Herbig flieht vor Hitler und gerät in Stalins Fangarme

München. Nach zehn aufregenden Wochen wurden die Dreharbeiten zu Leander Haußmanns neuem Kinofilm kurz vor Weihnachten beendet. Alles ist im Kasten und die aufwändige Postproduktion läuft schon auf vollen Touren, denn es steht bereits ein Start-Termin fest: Ab 27. Oktober 2011 wird Bully in den deutschen Kinos Stalins Sterne deuten! Denn dann bringt Constantin Film bringt die aufwändige ‘Hotel Lux’ bundesweit in die Kinos.

Michael Bully Herbig spielt die Hauptrolle in der historisch korrekt erfundenen Geschichte. Jürgen Vogel (“Die Welle”, “Der freie Wille”, “Emmas Glück”) und Thekla Reuten (“Rosenstraße”, “Brügge sehen … und sterben?”, “The American”,) komplettieren das ungleiche Trio.

Am 12. Oktober 2010 begann Regisseur Leander Haußmann (“Sonnenallee”, “Herr Lehmann”, “Dinosaurier – Gegen uns sehr ihr alt aus!”) in Berlin mit den Dreharbeiten zu dieser tragikomischen Abenteuergeschichte eines naiven, respektlosen Helden im Herzen der Finsternis.

Und darum gehts: Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel LUX. Es ist der Zufluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig dann allerdings mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers.

So gerät der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen früheren Bühnenpartner Siggi Meyer (Jürgen Vogel) und die niederländische Untergrundkämpferin Frida (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

Fotos: Constantin