Donnerstag, 13. Januar 2011, 12:58 Uhr

Harrison Ford denkt noch lange nicht an Rente

Los Angeles. Gehört noch nicht zum alten Eisen: Harrison Ford (68) hat keine Ambitionen aufzuhören. Der Schauspieler (‘Indiana Jones’) kann auf eine lange Hollywood-Karriere zurückblicken und ist nach wie vor begeistert von seinem Job. Der Hollywood-Star sieht keine Gründe, kürzer zu treten, so lange er die Energie und die Möglichkeiten hat, Filme zu drehen. Es warten zudem einige Projekte in der Pipeline auf ihn.

“Ich liebe es zu arbeiten. Ich freue mich darauf, mehr zu arbeiten”, erklärte der Amerikaner im Interview mit der britischen Show ‘Daybreak’. “Im Juli kommt ein guter Film, den ich zusammen mit Jon Favreau und Daniel Craig gemacht habe und der ‘Cowboys und Aliens’ heißt. Es gibt da draußen immer noch Jobs für mich und ich arbeite gerne.”

Ford gibt aber zu, dass es aufgrund seines Alters schwieriger wird, gute Rollen zu bekommen. Deshalb könnte er sich auch gut mit seiner Figur in dem neuen Film ‘Morning Glory’ identifizieren. In der Komödie spielt er Mike Pomeroy, einen ehemaligen politischen Journalisten, der nun eine Frühstückssendung moderieren muss.

“Ich werde älter, er wird älter und er wurde von einem anderen jüngeren Mann beiseite geschoben. Und ich bin alt genug, um weggeschubst zu werden. Wenn Sie mich also fragen, ob es Ähnlichkeiten zwischen seiner Situation und meiner in der Filmbranche geben würde, lautet die Antwort Ja”, erklärte der Leinwand-Veteran.

In dem Interview plauderte der ‘Star-Wars’-Star auch über die Vorbereitungen auf den Film. Er musste in Los Angeles eine Nachrichtenmoderatoren-Akademie besuchen, um zu lernen, wie man Nachrichten vorliest. Harrison Ford war davon nicht begeistert und nannte das ganze Unternehmen eine “Katastrophe”. (Cover)

Fotos: ShamrockPhoto/Norbert Kesten/ Paramount Pictures Germany