Sonntag, 16. Januar 2011, 13:06 Uhr

Arnold Schwarzenegger: "Meine Mutter dachte, ich bin schwul"

Santa Monica. Ex-Bodybuilder, Ex-Action-Legende und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger arbeitet gerade an seiner Autobiographie und kramt erste neue alte Geschichten aus seiner Vergangenheit heraus.

Schwarzenegger (auf dem Foto mit der 21-jährigen Tochter Katherine) sich in seiner frühen Jugend das Zimmer mit den Fotos junger knackiger Bodybuilder tapeziert. Seine Mutter Aurelia hatte das irritiert: “Als Bub war mein Zimmer mit Fotos von Bodybuildern vollgepflastert. Nackte, eingeölte männliche Körper. Das hat die Mutti so besorgt gestimmt, dass sie eines Tages unseren Hausarzt gebeten hat, sich das anzuschauen. ‘Andere Buben hängen Bilder von Frauen auf, und meiner tut das!’ Sie hat tatsächlich geglaubt, ich sei schwul. Ist ja nichts Schlimmes, für sie war’s damals jedoch unvorstellbar. Aber der Arzt, ein weiser Mann, hat sie beruhigt. Jeder habe Idole, andere würden Bilder von den Beatles aufhängen, das seien ja auch Männer.”, erklärte der 63-Jährige gegenüber dem österreichischen Boulevard-Blatt’Kronenzeitung’.

Schwarzenegger sprach in dem Gespräch auch darüber, was ihn die sechs Jahre Gouverneursamt gekostet haben, schließlich habe er auf sein Gouverneursgehalt verzichtet und alles selbst finanziert: “Ganz sicher 35 Millionen Dollar meines Privatkapitals. Eigentlich sind das 70 verdiente Millionen, weil ich ja 50 Prozent Steuern zahle. Dann hätte ich ganz sicher jedes Jahr einen Film machen können. Dadurch habe ich – jetzt sind die Gagen in Hollywood ja nicht mehr so hoch – an die 140 Millionen Dollar verloren. Insgesamt sind das wohl mehr als 200 Millionen Dollar. Aber es tut mir nicht leid, die Sache war es mehr als wert. Viel schlimmer ist der Schaden, den meine Gouverneurszeit innerhalb der Familie angerichtet hat. Da gilt es jetzt sehr viel zu reparieren.”

Fotos: wenn.com