Dienstag, 18. Januar 2011, 23:15 Uhr

Dritte Dschungelprüfung für Sarah Knappik völlig jammerfrei

Köln. Dramatikerin Sarah Knappik (man beachte den Modelbauch!) muss zum dritten Mal in Folge zur Dschungelprüfung antreten. Doch irgendwie scheint die 24-Jährige scheint heute wie ausgewechselt. „Ich fühle mich heute stark. Langsam  finde ich hier zu mir.“

Bevor sie sich jedoch auf den Weg macht, möchte Sarah die Missstimmung zwischen sich und ihren Mitbewohnern aus der Welt schaffen: „Ich möchte das vom Tisch haben. Ich möchte mit euch ein Team sein, damit ich einfach ein gutes Gefühl habe, wenn ich in die Prüfung gehe“. Ihren Dschungelkollegen gefällt’s – sie sprechen sich mit ihr aus. Doch Sarah hört sich alles gefasst an: „Vielen Dank für eure Ehrlichkeit. Das war mir echt wichtig“.

Gutgelaunt steht das Model später vor Sonja und Dirk. Bei „Das Boot des Grauens“ muss Sarah innerhalb von zehn Minuten mit einem nach unten offenen Boot durch einen See waten. Fünf Boxen befinden sich in dem See. Der Reihe nach muss sie die Boxen ansteuern, die sich darin befindenden Würgeschlangen (können zwar beißen, sind aber ungiftig) herausnehmen und in ihre Barke laden. In den ersten drei Boxen befinden sich je zwei Schlangen, jede zählt einen Stern. In der vierten Box haust eine größere Schlange (2 Sterne) und in der letzten die größte Schlange, die drei Sterne zählt. So kann Sarah insgesamt 11 Sterne erkämpfen. Jedoch nur „die Schlangen, die du am Ende in deinem Boot bei uns ablieferst, zählen“, erklärt Dirk. Sarahs Boot ist nämlich auch nach oben offen.

Die 24-Jährige muss also zusätzlich darauf achten, dass ihr keine bereits gefangene Schlange wieder entwischt. Sarah läutet eine Glocke – das Startzeichen. Los geht’s. Sie erreicht die erste Box und greift sich vorsichtig eine Python nach der anderen. „So, ihr bleibt da drin.“ Weiter geht es mit Box Nummer zwei und drei. Sarah ist konzentriert und sehr ruhig. So landet eine Schlange nach der anderen in ihrem Boot. Aus Zeitgründen entscheidet sie, nach der dritten Box direkt zur fünften zu gehen. Die große Schlange, drei Sterne wert, will nicht so leicht in ihr Boot, doch Sarah schafft es. Mit sieben Schlangen an Bord erreicht sie das Ufer. Neun Sterne!

Sarah ist glücklich und stolz: „Ich freue mich so! Das ist grad so ein tolles Glücksgefühl.“ In bester Laune kehrt sie zu den anderen ins Camp zurück. Für neun Sterne gibt es für die hungrigen Dschungelcamper kulinarische Köstlichkeiten: Ein ganzes Beuteltier (ausgenommen und enthäutet), Kürbis, Spargel, Peperoni, Tofu, Litschis, Nüsse und Kartoffeln. Wohl bekomm’s!

Die sechste Dschungelprüfung heißt “Unter Strom”. Dafür muss einer der Dschungel-Elf in einem Kakerlaken-Kostüm verkleidet einen Hindernis-Parcours abgehen, ohne dabei mit dem Helm und den daran befindlichen “Fühlern” die Leitschiene über seinem Kopf zu berühren und damit ein optisches Signal auszulösen – das nicht nur für eine tierische Überraschung sorgt… Da der Star die Schiene über seinem Kopf selbst nicht gut sehen kann, wird er von einem zweiten Prominenten per Zuruf geleitet. Getroffen hat es diesmal Kathy Karrenbauer und – Sarah Knappik!

Was sonst noch im Camp passiert:
Teamchefin Gitta reicht das Zepter an Katy weiter. Die Schauspielerin war im Camp bisher ‘Everybody’s Darling’, doch als neue Teamchefin erinnert sie viele Mitbewohner an ihre Rolle aus der Frauenknastserie “Hinter Gittern”. „Walter“ lässt grüßen…

Die Verdauungsprobleme im Camp scheinen gelöst – prompt wird das Klopapier knapp! Ständig ist die Rolle auf der Toilette leer. Kurzerhand wird rationiert. Indira und Gitta zählen fleißig die Blätter ab, denn ab sofort heißt es: Fünf Blatt pro Gang.

Auch sportlich geht es im Camp weiter: Eva testet Rainers Kopfstandbank. Trotz ihrer 67 Jahre steht die Camp-Älteste mehrere Minuten Kopf! Auch Peer möchte tätig werden und lässt sich am Wasserfall von Mathieus Yoga-Übungen inspirieren.

Weit weniger dynamisch geht es bei Rainer zu: Die 68-er Ikone meditiert viel und schläft oft tief versunken auf seiner Pritsche. Sein Bett steht etwas abseits im Camp, die anderen können ihn kaum sehen und erst Recht nicht erkennen, ob er ansprechbar ist oder nicht. Das will Mathieu ändern: “Es wäre sehr, sehr gut für die Dynamik, wenn wir Rainer einfach bitten könnten, eine rote Socke über sein Bett zu hängen, wenn er präsent ist. Und wenn er weg ist, dann nimmt er sie weg.” Gesagt, getan. Bei Rainer weht ab sofort die rote Socke…

Fotos: RTL/Stefan Menne

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