Freitag, 21. Januar 2011, 15:41 Uhr

"Prometheus": Neues über den Sci-Fi Blockbuster von Ridley Scott

Los Angeles. Starregisseur Ridley Scott wird für den Film ‘Promtheus’ Regie führen, einem Science-Fiction-Epos, das am 9. März 2012 weltweit (in Deutschland am 8. März 2012) in die Kinos kommen wird. Eine erste Fassung des Drehbuchs wurde von Jon Spaihts (The Darkest Hour) basierend auf der Idee von Ridley Scott entworfen. Seitdem arbeiten Damon Lindelof (Lost, Star Trek) und Scott an einer Weiterentwicklung des Stoffs.

Einzelheiten zur Handlung sollen ein Geheimnis bleiben, um die Spannung für die Kinogänger nicht zu verderben. Über den Film und seine Entstehung verrät Scott nur so viel: “Es stimmt, dass Alien den Ausgangspunkt für dieses Projekt darstellte. Während des kreativen Prozesses wurde jedoch eine eigene, umfassende Mythologie und ein neues Universum geschaffen, in dem diese ungewöhnliche Geschichte spielt. Eingefleischte Fans werden “Alien-DNS” entdecken, doch die Ideen, die der Film aufgreift, sind einzigartig, groß und provokativ. Ich bin extrem glücklich damit, genau die Story gefunden zu haben, nach der ich gesucht habe, und endlich zu dem Genre zurückzukehren, das mir so sehr am Herzen liegt.”

“In einer Welt voller Prequels, Sequels und Reboots”, erzählt Drehbuchautor Lindelof, “hat mich die unglaubliche Originalität von Ridleys Vision für diesen Film beeindruckt. Es ist ein gewagtes Werk, das unter die Haut geht und die Zuschauer hoffentlich überraschen wird. Ich habe als Kind im Kino gesessen und mich nicht getraut, die Füße auf dem Boden abzustellen, aus Angst, etwas könnte mich an den Knöcheln packen. Und ich hätte es in meinen kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten, eines Tages mit dem Mann zu arbeiten, der dafür verantwortlich war. Mit ihm zusammenzuarbeiten ist ein Traum, der wahr geworden ist.”

Für eine der fünf Hauptrollen wurde als erstes die Schauspielerin Noomi Rapace unter Vertrag genommen. Scott bot der jungen Schwedin die Rolle der Wissenschaftlerin Elizabeth Shaw an, nachdem er sie als Lisbeth Salander in dem Film Verblendung gesehen hatte. Für diese Darstellung wurde sie vom Nachrichtenmagazin Time mit dem Preis für die Beste Schauspielerische Leistung 2010 ausgezeichnet. Rapace spielte in allen drei Filmen, die auf der sogenannten Millennium-Trilogie von Stieg Larsson basieren (Teil 2 und 3 sind Verdammnis und Vergebung) und zusammen über 212 Millionen US-Dollar weltweit eingespielt haben.

Die weiteren Hauptrollen in Prometheus werden in Kürze besetzt.