Montag, 24. Januar 2011, 9:19 Uhr

Rapper Sido: Missverstanden in Österreich?

Wien. Star-Rapper Sido (30) sieht sich in der österreichischen TV-Show ‘Helden von morgen’ ganz allein auf weiter Flur. “Keiner ist meiner Meinung. Ich muss mich damit abfinden, dass Österreich seinen eigenen Kopf hat”, erklärte der erfolgreiche Deutschrapper (‘Straßenjunge’) laut ‘Krone.at’ nach dem Halbfinale von ‘Wir sind Helden’, bei dem sein Favorit gehen musste.

Der Rüpelmusiker sitzt neben Agenturchef Mario Soldo und Musikmanager Philip Ginthör in der Jury der österreichischen Casting-Show, nur noch drei Kandidaten sind übrig.

“Meine Favoriten werden grundsätzlich immer abgesägt”, beschwerte sich der deutsche Chart-Beau mit einem Zwinkern, “also werde ich den Teufel tun, hier meinen Favoriten preiszugeben.”

Zum Glück aber hängt Sidos Selbstwertgefühl nicht vom Sieg seines Lieblingskandidaten ab, der Hip-Hopper ist schon zufrieden, wenn er seinen Job erledigen kann.
“Ich mag es einfach, neue Talente zu entdecken. Und ich rechne mir auch ein hohes Fachwissen an, ich weiß, wer wie gut singt”, erklärte der Hit-Garant selbstbewusst.

Was die zukünftige Karriere des ‘Wir sind Helden’-Gewinners angeht, wollte sich der Topjuror nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und wiegelte ab: “Ich rechne nicht damit, dass einer der nächste europäische Superstar wird.”

Das Finale von ‘Helden von morgen’ läuft am 28. Januar auf ORF1, dann darf Sido zum letzten Mal in Österreich seinen Senf dazu geben. (Cover)

Fotos: ORF 1/Ali Schafler