Dienstag, 25. Januar 2011, 16:28 Uhr

Taylor Momsen hatte schon immer eine Macke

Los Angeles. Starlet Taylor Momsen (17) gab zu, dass sie noch nie ein normales Mädchen war. Die Schauspielerin (‘Gossip Girl’), die auch mit ihrer Band ‘The Pretty Reckless’ von sich reden macht, hat sich in der letzten Zeit den Ruf einer kleinen Rebellin erarbeitet und liebt es, die Menschen zu schocken.

“Ich bin wahrscheinlich ein schlechter Einfluss”, tönte sie im Interview mit der Zeitschrift ‘Grazia’. “Neulich brachte ein Reporter seine zwölf Jahre alte Tochter mit zum Interview. Sie starrte mich mit offenem Mund an und sagte: ‘Daddy, ich will Stripper-Schuhe!’ Er hasste mich! Aber ich sage nicht, dass sie so sein sollen wie ich. Ich hoffe, dass die Mädchen lesen, was ich in Interviews sage – dass sie sie selbst sein sollen. Sie würden nicht ich sein wollen. Ich bin verrückt. Ich bin, verdammt noch mal, nicht ganz bei Verstand. Mir wird gesagt, ich sei nicht bei Verstand, seitdem ich elf war.”

Der Teenie-Star steht immerhin seit seinem dritten Lebensjahr vor der Kamera und gibt zu, dass seine unkonventionelle Kindheit einen großen Einfluss auf ihn hatte. Allerdings pocht Momsen darauf, privat viel introvertierter zu sein als es ihre freizügigen Bühnenoutfits und ihr freches Gehabe in der Öffentlichkeit den Anschein machen. Dass sie seit so vielen Jahren arbeitet, habe ihre Fähigkeit Freundschaften zu schließen beeinflusst und sie ziehe es vor, sich mit wenigen Freunden zu begnügen – beispielsweise mit ihren Bandkollegen.

“Ich bin sehr schüchtern und werde streng bewacht – ich führe ein Herumtreiber-Leben, arbeite immer. Ich hatte nie Freunde und mag es nicht, in einer großen Gruppe Menschen zu sein. Aber die Band ist wie eine Familie – wir verstehen uns so gut, das ist schon seltsam. Die Hälfte von dem, was ich sage, ist sarkastisch oder Bullshit – es wird nicht immer übersetzt. Sie verstehen, was ich meine”, zeigte sich Taylor Momsen in ihrer Lieblingsrolle als coole Außenseiterin. (Cover)