Mittwoch, 26. Januar 2011, 11:58 Uhr

Jay Khan hat sich verraten und die Hetzjagd auf Peer eröffnet

Köln. Ein Psycho-Drama im RTL-Dschungelcamp, das wohl Fernsehgeschichte schreiben wird, denn bis zu 9,35 Millionen Zuschauer waren in der Spitze gestern Abend mit dabei. Inzwischen ist in der Comedyshow alles aus dem Ruder gelaufen und die Redakteure der Dschungelcamp-Produktion ‘Granada TV’ kann sich eigentlich entspannt zurücklehnen. Und RTL weiß nur gar nicht so recht, wo sie soviel Sendezeit hernehmen soll, um das Drama in seinen ganzen Ausmaßen zu zeigen, zeigt sich aber recht flexibel.

Da wird dann schon mal, wie am Montagabend, Birgit Schrowange vor den Dschungelkarren gespannt und die Dschungel-Show gestern Abend auch um 45 Minuten verlängert. Die Zuschauer freut’s!

UPDATE 43. August 2o15: Jay Khan will wieder ins Dschungelcamp und plaudert über neue Pläne!

Die Stimmung bei der Fernsehnation kippt nun gewaltig und zwar gegen Jay Khan. Mathieu Carrière, Thomas Rupprath, Indira Weis und Katy Karrenbauer haben sich von dem großen Verführer und Camp-Demagogen benutzen lassen. Allen voran Wortführer Mathieu Carriere, dessen Alterweisheit dann doch auf dem Niveau eines 15-Jährigen stehengeblieben ist. Deswegen konnte “Gay Khan”, wie er verächtlicht genannt wird, ruhigen Gewissens weiterlügen: weil er wußte, dass alle hinter ihm stehen.

In die Schußlinie ist nun Peer Kusmagk geraten, der als Erster erfuhr was Sarah Knappik ihm erzählte und durchaus Verständnis für deren Anschuldigungen zeigte: Dass Jay sich vor dem Einzug mit ihr getroffen habe, um eine Art Drehbuch für den gemeinsamen Auftritt mit ihr im Dschungelcamp zu entwerfen. Sein Plan: Der Sänger wollte anheblich mit seinem Auftritt im Dschungelcamp mit den Gerüchten aufräumen, er sei schwul und klarmachen: Er ist ein Womanizer.

Dabei ist ein äußerst pikantes Detail in der Diskussion darüber bisher untergegangen, dass den aalglatten Mr. Jay doch als miesen Schauspieler entlarvt: Jay fragt Peer: “Hat sie dir erzählt, dass das mit mir und Indira eine inszenierte Sache ist, ein kompletter Fake?”. Huch, hat der Jay sich da verquatscht? Wußte er also doch, was Sarah Peer erzählt hat …?

Damit hat sich Jay Khan verraten, aber schnell die verbale Hetzjagd auf Peer eröffnet, um von sich abzulenken: “Er ist so rückratlos und der Mensch ist sieben Jahre älter als ich! Aber das hätte ich gleich wissen müssen, als der hier mit einem Stoffäffchen reinkam”.

Jay Khan hat nun was er wollte: er steht im Mittelpunkt und hat damit allerdings zwei Baustellen eröffnet: Die über seine latente Homosexualität, die ihm nicht nur vereinzelte Campbewohner, sondern angesichts der eher leidenschaftslosen Beziehung zu Co-Camperin Indira, die halbe Fernsehnation vorwirft. Sarah hatte vor ihrem freiwilligen Auszug eugentlich nur gesagt “Viele da draußen denken er sei schwul” und Mathieu tobt deswegen: “Das kann sein Leben zerstören. Das ist Verleumdung! Das ist Rufmord!“ Jay Khan drohte schließlich noch: “Sie wird die Stadt verlassen müssen, sie weiß nicht was sie da gemacht hat. Sie weiß nicht mit wem sie rumf*ckt.” Sie hat keinen blassen Schimmer, wer ich bin und wer hinter mir steht.”

Die zweite Baustelle für Jay Khan ist die als Intrigant und Lügner.

Peer ist enttäuscht von seinem bisherigen Dschungel-Kumpel Mathieu, weil der auf ein junges, unerfahrenes Mädchen losgegangen sei und sie auf das Übelste beschimpft habe: “Ich bin dankbar für die Erfahrung an den Rand gedrängt und abgestoßen zu werden. Ich bin verloren und verunsichert!”
Sieht also alles danach aus, das Peer Kusmagk Dschungelkönig gewählt wird und mit ihm – der Spannung wegen – diese zwei Herrschaften ins Finale gehen: Mathieu Karriere und Jay Khan.

Fotos: RTL/Stefan Menne

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